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ÖffnungszeitenMitarbeiterGemeinderatKindergarten
Beuren
Beurener Fels
Ortsmitte Beuren

"Aus dem Gemeinderat 2026"

icon.crdate19.01.2026

Hier finden Sie die Berichte der Gemeinderatssitzungen aus dem Jahre 2026.

Aus dem Gemeinderat vom 27.07.2026

Bekanntgaben

Bürgermeister Gluiber gab bekannt, dass in der letzten nichtöffentlichen Sitzung am 06.07.2026 keine Beschlüsse gefasst wurden. Es fand eine Besichtigung des Bauhofgeländes und des Fuhrparks in der nichtöffentlichen Sitzung statt. Zudem gab Bürgermeister Gluiber bekannt, dass die Gemeinde Beuren vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung eine Förderung aus dem Programm „Nachhaltige Modernisierung von Ländlichen Wegen“ in Höhe von ca. 29.000 € für die Sanierung des Seewegs erhalten hat. 

Einwohnerfragestunde

Aus der Bürgerschaft kam die Anregung, ob sich die Gemeinde dafür einsetzen könne, dass die Deutsche Post – insbesondere mit Blick auf den Status als Kurort – einen Briefmarkenautomaten aufstelle. Bürgermeister Gluiber teilte dazu mit, dass die Deutsche Post mitteilte, die bisherige Filiale vollständig zu schließen. Er wies jedoch darauf hin, dass neben der Volksbank in der Neuffener Straße bereits ein großer Automat vorhanden sei, an dem sämtliche Briefmarkenarten erworben werden können. Dort besteht auch die Möglichkeit beispielsweise Einschreiben mit Einwurf aufzugeben. 

Auf die Frage nach dem aktuellen Zeitplan für das Bauvorhaben am Kelterplatz und der geplanten Eröffnung des Kindergartens informierte Bürgermeister Gluiber, dass sich die Arbeiten derzeit leicht verzögern. Aktuell muss der Prüfstatiker nochmals tätig werden, weshalb die Bauarbeiten erst nach den Sommerferien fortgesetzt werden können. Eine Eröffnung des Kindergartens ist daher frühestens im Frühjahr des kommenden Jahres vorgesehen.

Für den Fall, dass zwischenzeitlich ein erhöhter Betreuungsbedarf besteht, stehen im Kindergarten „Auf Loiren" noch ausreichend freie Plätze zur Verfügung. Bürgermeister Gluiber wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass kein Rechtsanspruch auf einen bestimmten Kindergarten besteht

First Responder – Bericht zur aktuellen Situation

Bürgermeister Gluiber berichtete über die aktuelle Situation der First Responder. Aufgrund von Landesvorgaben werden diese derzeit nicht mehr zu Einsätzen gerufen. In Beuren waren bisher eine Gruppe der Malteser sowie eine Gruppe des Roten Kreuzes aktiv. Bürgermeister Gluiber informierte darüber, dass es aktuell an Personen fehlt, die bislang als First Responder tätig waren. Zudem wurden die Alarmrichtlinien geändert. Er wies darauf hin, dass die Möglichkeit besteht, sich zum First Responder ausbilden zu lassen. Interessierte können sich direkt bei der Gemeinde melden – eine Kontaktaufnahme über die Gemeindeverwaltung ist ausdrücklich möglich. Der Gemeinderat nahm den Bericht zur Kenntnis.

Panorama Therme Beuren, Kleinschwimmhalle: Festlegung der Eintrittspreise und der Stundensätze

Die Bauarbeiten an der Kleinschwimmhalle sind in vollem Gange, mit einer Fertigstellung wird im Herbst/Winter dieses Jahres gerechnet. Parallel dazu sind nun die künftigen Preise festzulegen. Die höchsten und zugleich verlässlichsten Einnahmen stellten bisher die Einnahmen aus dem Schulschwimmen der Nachbarschulen dar. Bürgermeister Gluiber erklärte, dass es auch für die kommenden Schuljahre das Ziel sei, alle bisherigen Nachbargemeinden langfristig wieder für das Schulschwimmen in Beuren zu gewinnen. Bereits am Tag nach der Sitzung sollen daher allen Nachbargemeinden und -schulen der neue Stundensatz mitgeteilt und eine entsprechende Abfrage gestartet werden.

Anhand der Berechnung der Kämmerei stellte Kämmerer Markus Walter die voraussichtlichen Betriebskosten und das jährliche Defizit dar. Die Betriebskosten belaufen sich auf rund 401.000 € im Jahr. Bei angenommenen Einnahmen von rund 44.000 € aus dem Vereinsschwimmen und rund 68.000 € aus dem öffentlichen Schwimmen verbleibt ein Delta von rund 289.000 €. Legt man die bisher von den Nachbargemeinden gebuchten Hallenzeiten zugrunde – Lenningen hat bereits gekündigt und wurde nicht berücksichtigt –, ergäbe dies rechnerisch einen Stundensatz von rund 1.100 €, zu dem sicherlich keine Gemeinde das Bad buchen würde. Bei einem geringeren Stundenpreis trägt das Delta die Gemeinde Beuren bzw. die Panorama Therme und finanziert damit den Nachbargemeinden das Schulschwimmen. Es galt daher, einen guten Mittelwert zu finden: Das Defizit soll so gering wie möglich bleiben, zugleich braucht es einen Stundensatz, der die Nachbarschulen dauerhaft für Beuren gewinnt. Zusätzliche Einnahmen sollen über kostenpflichtige Kurse erzielt werden. Aus der Mitte des Gemeinderats kam ein alternativer Vorschlag zur Kalkulation der künftigen Eintrittspreise und Gebühren. Nach einer intensiven Diskussion setzte der Gemeinderat die Preise für die Nutzung der Kleinschwimmhalle nach der Wiedereröffnung einstimmig wie folgt fest:

  • Schulschwimmen 250,00 € (60 Minuten)
  • Öffentliches Baden – Erwachsene 5,00 € (ohne Begrenzung)
  • Öffentliches Baden – Kinder 2,50 € (ohne Begrenzung)
  • Externe Vereine 120 € (60 Minuten)
  • Beurener Vereine – wöchentliches Training 60,00 € (60 Minuten)
  • Beurener Vereine – Kurse und Sonderbuchungen 120,00 € (60 Minuten)
  • Gewerbliche Nutzung 120,00 € (60 Minuten)

Darüber hinaus wird es sowohl für Erwachsene, als auch Kinder 20er Eintrittskarten geben, welche mit 20% Nachlass auf den regulären Eintrittspreis erworben werden können.

Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges GW-Logistik: Ausschreibungsbeschluss

Der Tagesordnungspunkt wurde abgesetzt und vertagt.

Panorama Therme: Modernisierung des Blockheizkraftwerkes – aktualisierter Sachstand

Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 22.06.2026 beschlossen, das Blockheizkraftwerk (BHKW) der Panorama Therme zu modernisieren und mit einer SCR-Abgasreinigung zu versehen. Im Zuge der Prüfung des Wartungsangebots der Firma Rolls-Royce-MTU haben sich zwischenzeitlich neue Erkenntnisse ergeben, über die Bäderleiter Dorner in der Sitzung berichtete.

Die Firma MTU kann für das BHKW kein Angebot über den Einbau einer SCR-Abgasreinigung machen, da die Steuerung zu alt und eine Nachrüstung damit nicht möglich ist. Ein Betrieb mit Rolls-Royce-MTU wäre somit nur noch bis zum 31.12.2028 möglich. Hinzu kommt, dass das Bafa den Einbau einer Abgasreinigung nicht als Modernisierung anerkennt. Ein erneuter KWK-Zuschlag ist folglich nur über den Einbau eines neuen Motors zu erreichen, der im Jahr 2029 ohnehin fällig wäre.

Damit verbleiben zwei Handlungsoptionen: Entweder wird der Wartungsvertrag mit Rolls-Royce-MTU über die volle Laufzeit beauftragt und ab 2029 mit einem neuen Anbieter und einer SCR-Abgasreinigung weitergemacht, oder es werden jetzt ein neuer Motor und die Abgasreinigung eingebaut und die KWK-Förderung beantragt. Die erste Variante spart in den Jahren 2027 und 2028 zusammen 8.000 €, verursacht danach aber jährlich 18.500 € höhere Kosten. Der sofortige Einbau von Motor und SCR ist damit die wirtschaftlichste Lösung. Aufgrund der veränderten Sachlage sind die bisher gefassten Beschlüsse nicht mehr haltbar.

Der Gemeinderat fasste einstimmig folgende Beschlüsse:

  1. Der Gemeinderat nimmt vom veränderten Sachverhalt Kenntnis.
  2. Der Gemeinderat beschließt die wirtschaftlichste Variante 3b, nämlich jetzt einen neuen Motor mit SCR in das BHKW einzubauen und beauftragt die Verwaltung, die entsprechenden Aufträge nebst Wartungsvertrag abzuschließen und die Zuschüsse beim Bafa zu beantragen.
  3. Dem vorliegenden aktualisierten Honorarangebot des Ingenieurbüros novatech energieplan wird zugestimmt.

Spielplatz Rauffwäldle: Umsetzung des nächsten Teilbereichs

Im Jugendforum im Frühjahr 2026 wurden mit den Jugendlichen Ideen erarbeitet, wie der Spielplatz Rauffwäldle weiterentwickelt werden kann. Bürgermeister Gluiber berichtete, dass Ruhe- und „Chill“-Bereiche mit gutem Blick auf den Sonnenuntergang, eine Himmelsschaukel sowie schattenspendende Pflanzen und Bäume im Vordergrund standen. Erfreulicherweise hat die Gemeinde Beuren für einen weiteren Bauabschnitt 50.000 € aus einer Stiftung erhalten. Weitere 20.000 € stehen aus dem Haushalt 2026 aus dem anteiligen Zuschuss der Region Stuttgart zur Verfügung. Für die Spielgeräte und Sitzmöglichkeiten fällt ein Betrag von 36.592,50 € an, für die Bodenmodellierung, die Fundamente, den Fallschutz und die Pflanzen weitere rund 15.000 €. Die Jugendlichen wollen und sollen sich beim Aufbau unter Anleitung beteiligen; diese Jugendbegleitung schlägt mit brutto 16.291,10 € zu Buche. Unterstützt wird das Projekt ebenfalls durch die Leitung des Jugendtreffs Beuren. Insgesamt ist mit rund 65.000 bis 70.000 € brutto zu rechnen, hinzu kommt der Arbeitseinsatz des gemeindlichen Bauhofs wie schon beim letzten Bauabschnitt.

Bürgermeister Gluiber und die Verwaltung sind der Meinung, wenn sich Jugendliche bereits so engagiert haben und weiter mitarbeiten wollen, um hier einen neuen Bereich zu gestalten, sollte ihnen dies ermöglicht werden. Die Maßnahme soll im Herbst 2026 ausgeführt werden. Aus der Mitte des Gemeinderats kommt Zustimmung zum Vorgehen. Das Engagement der Jugendlichen wird sehr begrüßt und befürwortet. Das Projekt sollte nun möglichst gut beworben werden, sodass viele Jugendliche mithelfen.

Der Gemeinderat fasste einstimmig folgende Beschlüsse:

  1. Der Gemeinderat nimmt vom vorliegenden Sachverhalt Kenntnis und begrüßt die Einbindung der Jugendlichen in dieses Projekt ausdrücklich.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Spiel- und Sitzmöglichkeiten bei der Firma Tollerei in Uhingen zum Angebotspreis von brutto 36.592,50 € zu bestellen.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, diesen nächsten Bauabschnitt durch eine Jugendbeteiligung begleiten zu lassen, welche ebenfalls durch die Firma Tollerei in Uhingen zum Angebotspreis von 16.291,10 € beauftragt werden soll.
  4. Der Bauhof der Gemeinde Beuren übernimmt die Bodenmodellierung, die Fundamente, den Fallschutz und die Pflanzung. Hier wird von Materialkosten von rund 15.000 € ausgegangen.

Feststellung des Jahresabschlusses der Gemeinde Beuren zum 31.12.2022

Die Verwaltung hat zusammen mit der Schüllermann Wirtschafts- und Steuerberatungs-GmbH den Jahresabschluss der Gemeinde Beuren zum 31.12.2022 erstellt. Kämmerer Markus Walter erläuterte, dass die Ergebnisrechnung mit einem positiven Saldo von rund 1.098.500 € abschließt und in der Finanzrechnung ein negativer Finanzierungssaldo von rund 41.500 € zu verzeichnen ist. Der Rücklage aus Überschüssen des ordentlichen Ergebnisses werden 1.098.137,79 € zugeführt, der Rücklage aus Überschüssen des Sonderergebnisses 394,63 €.

Das Gremium stimmte der Beschlussvorlage einstimmig zu und stellte den Jahresabschluss 2022 fest.

Feststellung des Jahresabschlusses des Eigenbetriebs Wasserversorgung 2023

Die Kobera Steuerberatungsgesellschaft hat den Jahresabschluss des Eigenbetriebs Wasserversorgung Beuren für das Wirtschaftsjahr 2023 erstellt, die Kämmerei gemäß § 16 des Eigenbetriebsgesetzes den Lagebericht. Beide Unterlagen standen dem Gemeinderat über das Ratsinformationssystem zur Verfügung. Kämmerer Walter erläuterte, dass die Gewinn- und Verlustrechnung 2023 mit einem Jahresverlust in Höhe von 16.712,69 € abschließt.

Der Gemeinderat stimmte der Beschlussvorlage einstimmig zu, stellte den Jahresabschluss 2023 des Eigenbetriebs Wasserversorgung fest und beschloss, den Jahresverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

Feststellung des Jahresabschlusses des Eigenbetriebs Abwasserentsorgung 2023

Den Jahresabschluss des Eigenbetriebs Abwasserentsorgung Beuren für das Wirtschaftsjahr 2023 hat ebenfalls die Kobera Steuerberatungsgesellschaft erstellt, den Lagebericht die Gemeindeverwaltung. Hier schließt die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Ausführungen von Kämmerer Walter mit einem Jahresverlust in Höhe von 251.793,40 € ab.

Das Gremium stimmte der Beschlussvorlage einstimmig zu, stellte den Jahresabschluss 2023 des Eigenbetriebs Abwasserentsorgung fest und beschloss, den Jahresverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

Ausbau der Härtenbühlstraße, 1. BA – Ingenieurvertrag

Das Ingenieurbüro Blankenhorn hat für die Maßnahme zwei Honorarangebote vorgelegt. Demnach ist für Ingenieurleistungen für Ingenieurbauwerke mit Kosten von rund 44.100 € netto (brutto 52.500 €) und für Verkehrsanlagen mit Kosten von rund 48.700 € netto (brutto 58.000 €) zu rechnen.

Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung einstimmig, mit dem Ingenieurbüro Blankenhorn entsprechende Ingenieurverträge auf Basis der vorliegenden Honorarangebote abzuschließen.

Kindergarten Kelterplatz – Vergabe Blitzschutz

Der Blitzschutz für den Kindergarten Kelterplatz wurde beschränkt ausgeschrieben. Die Submission fand am 13.07.2026 statt, es sind zwei Angebote eingegangen. Mit einer geprüften Angebotssumme von brutto 41.839,85 € hat die Firma Wolf Elektrotechnik aus Kirchberg-Murr das günstigste Angebot abgegeben.

Das Gremium beschloss einstimmig, den Auftrag für den Blitzschutz an die Firma Wolf Elektrotechnik zum geprüften Angebotspreis von brutto 41.839,85 € zu vergeben.

Maßnahmen im Rahmen der Eigenkontrollverordnung 2026 – Vergabe

Die Kanalsanierungsarbeiten wurden beschränkt ausgeschrieben. Die Submission erfolgte am 08.07.2026, zwei Firmen haben sich beteiligt. Kämmerer Walter stellte das Submissionsergebnis vor. Als günstigster Bieter geht die Firma Rossaro Kanaltechnik aus Filderstadt mit einem geprüften Angebotspreis von brutto 66.767,82 € hervor, die Kostenschätzung lag bei 68.000 € brutto.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den Auftrag für die Kanalsanierungsarbeiten 2026 im Rahmen der Eigenkontrollverordnung an die Firma Rossaro Kanaltechnik zum Angebotspreis von brutto 66.767,82 € zu vergeben.

Erneuerung der Wasserleitung in der Goethestraße zwischen Neuffener Straße und Jahnstraße – Vergabe

Auch die Erneuerung der Wasserleitung in der Goethestraße zwischen der Neuffener Straße und der Jahnstraße wurde beschränkt ausgeschrieben. Die Submission fand am 14.07.2026 statt, es gingen zwei Angebote ein. Mit einem geprüften Angebotspreis von brutto 114.386,17 € hat die Firma wk-bau aus Hülben das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Die Kostenschätzung lag bei 88.000 € brutto.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den Auftrag für die Erneuerung der Wasserleitung in der Goethestraße an die Firma wk-bau zum geprüften Angebotspreis von brutto 114.386,17 € zu vergeben.

Bausache in Beuren, Bachstraße 20 – Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Carport

Der Gemeindeverwaltung liegt ein Antrag auf Baugenehmigung über den Abbruch und Neubau eines Mehrfamilienhauses in der Bachstraße 20 vor; das frühere Bestandsgebäude wurde bereits im Frühjahr abgebrochen. Hauptamtsleiterin Marina Schall erläuterte die Planung. Vorgesehen sind vier Wohnungen, darunter eine barrierefreie im Erdgeschoss, sowie fünf Stellplätze und ein Carport. Für mehrere Festsetzungen des Bebauungsplanes wurden Befreiungen beantragt.

Der Gemeinderat fasste einstimmig folgende Beschlüsse:

  1. Dem Bauvorhaben Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Carport in der Bachstraße 20, Flst. 3635, wird zugestimmt und das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
  2. Den beantragten Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes wird zugestimmt.
  3. Der Gemeinderat erteilt die Zustimmungserklärung zum beantragten Bauturbo.

Kleinschwimmhalle Beuren – Nutzungsänderung im Untergeschoss

Bürgermeister Gluiber erläuterte, dass sich im Untergeschoss der Kleinschwimmhalle künftig neue Nutzungsmöglichkeiten ergeben. Das bereits stillgelegte Herren-WC mit Außenzugang und das bisherige Heizöllager werden zu Lagerräumen für die Vereine und Schulen sowie für die Panorama Therme umgewidmet. Der bereits 2009 stillgelegte Saunaraum soll Schulungsraum der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren werden; der zweite Rettungsweg wird über den Lichthof mit einer Fluchttreppe realisiert. Die Ortsgruppe bringt sich mit Eigenleistung ein und wird den Raum selbst herrichten sowie die Treppe herstellen.

Der Treppenabgang von der Schwimmmeisterwohnung ins Untergeschoss wird geschlossen. Vor der Wohnung wird die Stellplatzsituation neu angelegt, so dass ein Stellplatz für die Wohnung vorhanden ist und dort auch der bisher fehlende Behindertenstellplatz seinen Platz findet. Gleich angrenzend entsteht der barrierefreie Zugang in die Kleinschwimmhalle über eine Rampe. Für die Nutzungsänderungen und die beiden Stellplätze ist ein baurechtlicher Änderungsantrag beim Landratsamt Esslingen einzureichen.

Der Gemeinderat fasste einstimmig folgende Beschlüsse:

  1. Der Gemeinderat nimmt vom Sachverhalt Kenntnis.
  2. Der Umnutzung der Räumlichkeiten im Untergeschoss und der Anlage von zwei Stellplätzen wird zugestimmt.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, mit der DLRG-Ortsgruppe Neuffen-Beuren eine entsprechende Vereinbarung zur Nutzung und Ausgestaltung der Räumlichkeiten abzuschließen.
  4. Im Rahmen der Anhörung des Landratsamts Esslingen im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens wird die Verwaltung beauftragt, das gemeindliche Einvernehmen sowie alle notwendigen Angaben, Zustimmungen und etwa notwendigen Befreiungen zu erteilen.
  

Erweiterung Willi-Gras-Grundschule: Sachstand und Ausschreibung der Planerleistungen

Nachdem nun auch der dritte Förderantrag für die Erweiterung der Grundschule im Zuge des Ganztagesausbaus positiv beschieden wurde, kann die Ausschreibung der Architekten- und Planerleistungen erfolgen. Bürgermeister Gluiber erklärte, dass die zu erwartenden Baukosten von rund 5 Mio. € und die damit verbundenen Planungskosten eine europaweite Ausschreibung von Architekten-, HLS- und Tragwerksplanung erfordern. Weitere Leistungen wie die Elektroplanung und die Bauphysik können national ausgeschrieben werden. Bürgermeister Gluiber stellte nochmals heraus, dass die Erweiterung der Grundschule unumgänglich sei. Die geplanten Maßnahmen werden die Grundschule zukunftssicher für die nächsten Jahrzehnte aufstellen. Die Verwaltung rechnet weiterhin mit stabilen oder steigenden Kinderzahlen, sodass das Bildungsangebot sichergestellt sein muss.

Wie bereits bei der Generalsanierung der Kleinschwimmhalle ist das Vergaberecht hier sehr streng und fordert ein kompliziertes und mit rechtlichen Fallstricken bestücktes Verfahren; die Ausschreibung erfolgt zweistufig mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Es ist vorgesehen, dass die Kanzlei Koeble – Fuhrmann – Locher – Zahn – Hüttinger, Fachanwaltsbüro für Vergaberecht, die Ausschreibung erneut begleitet. Hierzu liegt ein Pauschalangebot in Höhe von netto 20.000 € vor.

Der Gemeinderat fasste einstimmig folgende Beschlüsse:

  1. Die Architekten- und Planerleistungen werden entsprechend den vergaberechtlichen Vorschriften ausgeschrieben.
  2. Das Angebot der Kanzlei Koeble – Fuhrmann – Locher – Zahn – Hüttinger wird angenommen.

Panorama Therme Beuren: Beauftragung eines Bauphysikers

Im Rahmen der energetischen Erneuerungsstrategie sollen auch die großen Dächer über den Badehallen mit Photovoltaik belegt werden. Bürgermeister Gluiber erläuterte, dass die Dächer dafür zunächst zu sanieren sind. Die Standards aus der Bauzeit in den 1970er Jahren lassen sich heute nicht mehr anwenden, und die besonderen raumklimatischen Bedingungen oberhalb der Becken mit erhöhter Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit müssen besonders berücksichtigt werden. Anhand der Empfehlungen eines Bauphysikers können die Dachaufbauten festgelegt und geplant werden.

Bäderleiter Dorner ergänzte, dass sich der bisherige Bauphysiker mittlerweile im Ruhestand befindet. Die Verwaltung hat deshalb gemeinsam mit dem Architekturbüro Morgenthaler nach einem Nachfolger gesucht und Herrn Goran Karim vom Büro Kurz und Fischer aus Winnenden empfohlen bekommen. Auch Architekt Martin Schweizer aus Beuren hat sich mit einem Angebot bei der Gemeinde Beuren zu den geplanten Leistungen gemeldet. Das Büro Schweizer kann auf Bestandsunterlagen der Panorama Therme zurückgreifen und so fallen die Kosten beim Büro Schweizer wesentlich niedriger aus.  Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung einstimmig, mit dem Architekt Martin Schweiter einen entsprechenden Architektenvertrag zur bauphysikalischen Beratung der Panorama Therme Beuren zum Angebotspreis von 192,60 netto zuzüglich der üblichen Nebenkosten abzuschließen.

Verschiedenes

Bauvorhaben Zwetschgenwegle 2 Bürgermeister Gluiber gab bekannt, dass für das Bauvorhaben Zwetschgenwegle 2 das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden soll. Die Entscheidung hierüber liegt in der Zuständigkeit des Gemeinderats nach der Landesbauordnung. Aufgrund der Fristen kann die Entscheidung über das Einvernehmen nicht erst in der nächsten Sitzung nach der Sommerpause gefasst werden. Frau Schall zeigt die Planunterlagen zum geplanten Carport. Der Gemeinderat stimmt dem Vorhaben zu und beauftragt Bürgermeister Gluiber das gemeindliche Einvernehmen als Eilentscheidung an das Landratsamt zu übermitteln. Thermenpumpen – Bergung mittels Autokran Am 4. und 5. August wird ein Autokran für die Bergung der Thermenpumpen eingesetzt. Es kommt zu Einschränkungen der Parkplätze.  PV-Anlage Rathaus Gemeinderat Schäfer erkundigte sich nach dem Stand der im Haushalt vorgesehenen Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach. Bürgermeister Gluiber teilte mit, dass er erneut Kontakt zum Elektroplaner Herrn Wegenast aufnehmen wird, um die Maßnahme voranzutreiben. Darüber hinaus fragte Gemeinderat Schäfer, weshalb auf dem Gebäude des Genussmarktes noch keine PV-Anlage installiert wurde, obwohl dies im Bebauungsplan vorgesehen sei. Bürgermeister Gluiber bestätigte, dass die Installation noch erfolgt.

 

Aus dem Gemeinderat vom 22.06.2026

Bekanntgaben

In der letzten nichtöffentlichen Sitzung am 11.05.2026 wurden keine Beschlüsse gefasst.

  

Erlasse einer Gestaltungssatzung – Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen – Satzungsbeschluss der Gestaltungssatzung

Der Gemeinderat beschäftigte sich zuletzt im Oktober 2024 mit der Billigung des Solarkatasters und der Offenlage der Gestaltungssatzung inkl. des Solarkatasters. Die förmliche und öffentliche Auslegung fand vom 24.10.2024 – 29.11.2024 statt. Bürgermeister Gluiber erklärte, dass es durch die Novellierung der Landesbauordnung (LBO), insbesondere durch die Überarbeitung der Möglichkeiten zur Realisierung erneuerbarer Energien, zu zeitlichen Verzögerungen gekommen ist.  Die Auswertung und Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen wurden durch die STEG Stadtentwicklung GmbH vorgenommen, welche in der Sitzung von Dr. Sperle kurz erläutert wurden. Hierbei wurden von der STEG verschiedene Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Außerdem sind 5 Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern aus Beuren eingegangen.

Bürgermeister Gluiber erklärte die Notwendigkeit einer solchen Gestaltungssatzung. Die historische Ortsmitte mit ihren denkmalgeschützten Gebäuden solle noch möglichst lange erhalten bleiben, gleichzeitig muss der stetige Wandel berücksichtigt werden. Um beides vereinbaren zu können, bedarf es spezieller Richtlinien, die in der Gestaltungssatzung münden.

 

Das Gremium hielt den Erlass einer Gestaltungssatzung für sinnvoll und notwendig. Das Gremium hatte sich im Vorfeld ausgiebig und langwierig mit der Thematik befasst. Das Angebot einer gemeinsamen Ortsbegehung mit anschließendem, Workshop wurde in der Bürgerschaft kaum wahrgenommen.

Die Aufgabe des Gemeinderats bestand nun abschließend vor dem Satzungsbeschluss darin, die eingegangenen Stellungnahmen abzuwägen.

 

Der Gemeinderat fasste einstimmig den Beschluss

 
  1. Nach Abwägung der öffentlichen und privaten Belange untereinander und gegeneinander wurden die vorgetragenen Stellungnahmen entsprechend den Stellungnahmen der Verwaltung und Planer berücksichtigt bzw. wurde ihnen entsprechend der Stellungnahmen der Verwaltung und Planer nicht entsprochen. 
  1. Die nach § 74 LBO aufgestellte Gestaltungssatzung „Ortskern Beuren“ in der Fassung vom 22.06.2026/16.02.2023 wurde nach § 4 GemO als Satzung beschlossen.
 

Maßnahmen im Rahmen der Eigenkontrollverordnung 2026

Die Gemeinde Beuren ist als Betreiber der Abwasseranlagen zur Umsetzung der Eigenkontrollverordnung (EKVO) verpflichtet.

Herr Reichenecker vom Ingenieurbüro Blankenhorn führte den Sanierungsplan für das Jahr 2026 aus. Dieser umfasst Sanierungen und Reparaturen mittels Robotertechnik und Schlauchlinertechnik ohne Tiefbauarbeiten in Haltungen und Schächten im Amselweg.

Das Gremium stimmte den Maßnahmen einstimmig zu und beauftragte das Ingenieurbüro Blankenhorn mit der Ausschreibung und Durchführung der EKVO-Maßnahmen 2026.

 

Erneuerung Wasserleitung Goethestraße zwischen Neuffener Straße und Jahnstraße – Baubeschluss

Herr Reichenecker vom Ingenieurbüro Blankenhorn erläuterte die geplanten Maßnahmen. Die Ausschreibung soll in Kürze erfolgen, sodass die Arbeiten noch im September erfolgen können, bevor es witterungsbedingt zu kalt wird.

 

Das Gremium fasst einstimmig den Beschluss die Maßnahmen wie vorgestellt durchzuführen.

 

Annahme von Spenden

Bürgermeister Gluiber bedankte sich für die eingegangenen Sach- und Geldspenden. Es ging eine Spende in Höhe von 50.000 € für den Spielplatz Rauffwäldle ein. Außerdem wurde für das Backhaus, für den AK-Asyl, für die Schulkindbetreuung, für Kinder in Beuren, für Hundekotbeutel und Sachspenden gespendet.

Das Gremium stimmte der Annahme der Spenden einstimmig zu.

 

Aufstellung eines Klimamobilitätsplans für den Landkreis Esslingen

Der Landkreis Esslingen möchte gemeinsam mit den Gemeinden einen Klimamobilitätsplan erstellen. Der Landkreis übernimmt die Projektträgerschaft und stellt die finanziellen und personellen Ressourcen dafür bereit. Für die Erstellung des Klimamobilitätsplans sollen Bundes- und Landesförderungen verwendet werden. Den teilnehmenden Städten und Gemeinden fallen hierbei keine Kosten an. Um die Belange der Kommunen im Landkreis Esslingen im gemeinsamen Klimamobilitätsplan berücksichtigen zu können, benötigt der Landkreis die Absichtserklärung der Gemeinde Beuren.

Nach einer kurzen Diskussion beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, die Absichtserklärung für die Beteiligung der Gemeinde Beuren an der Aufstellung des Klimamobilitätsplans für den Landkreis Esslingen zu unterzeichnen.

 

Festlegung der Kindergartenbeiträge für 2026/2027

Bereits im Jahr 2013 wurde gemeinsam mit dem Kindergartenbeirat beschlossen, die Kindergartenbeiträge jährlich prozentual zu erhöhen. Dabei wird von der Festlegung des Regelbeitrages der Kirche und den kommunalen Landesverbänden ausgegangen. Dadurch sollen die Beitragserhöhungen dynamisch und unkompliziert gestaltet werden. Für das kommende Kindergartenjahr wurden die Beiträge vom Kindergartenbeirat vorberaten und von Anette Euchner in der Sitzung vorgestellt.

Besonders der Umstand von rückläufigen Krippenanmeldungen sorgte im Gremium für Diskussionsbedarf. Seit Beginn des Jahres 2026 sind die Belegungszahlen im Bereich der Betreuung von Kindern zwischen 1 und 3 Jahren drastisch gesunken. Um einen Anreiz zu schaffen, sprach sich der Kindergartenbeirat dafür aus, die Erhöhung der Beiträge im Bereich der Betreuung von Kindern zwischen 1 und 3 Jahren für das Kindergartenjahr 2026/2027 auszusetzen.

Die Beiträge im Regelkindergarten, für verlängerte Öffnungszeiten (durchgängig 7 Stunden – VÖ), für die Ganztagesbetreuung und für den Naturkindergarten sollen entsprechend angepasst werden.

 

Das Gremium stimmte den Kindergartenbeiträgen für das Jahr 2026/2027, wie vom Kindergartenbeirat vorberaten, mit einer Gegenstimme und 9 Ja-Stimmen zu.

     

Bausachen

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag auf Ausnahme zur Errichtung eines Carports in der Hohenneuffenstraße einstimmig zu.

Das Gremium stimmte dem Antrag zur Befreiung zur Errichtung von Stellplätzen in der Stocknachstraße einstimmig zu.

 

Panorama Therme: Optimierung und Modernisierung des BHKW und der Energieversorgung (Wärme und Strom) / Weitere Vorgehensweise

Der Beschlussantrag in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 27.04.2026 zur Modernisierung des Blockheizkraftwerks (BHKW) mit der Ausstattung einer SCR-Abgasreinigung sowie einer Wärmepumpe wurde vertagt. Das Gremium sprach sich damals für eine ausführliche Beratung im Energieausschuss zu diesem Thema aus. Der Energieausschuss hierzu fand nun am 08.06.2026 online statt. Hierbei wurden Herr Hölzel-Werner vom Ingenieurbüro novatech energieplan ingenieure, Herr Dr. Melian vom Ingenieurbüro Fritz Planung und Herr Träger von der Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen zur Rate gezogen. Nach umfangreicher Beratung erschien die Ertüchtigung des BHKW mit der ab 2029 vorgeschriebenen SCR-Abgasreinigung in der Version 3 (ohne Wärmepumpe), unabhängig von anderen Entscheidungen, wirtschaftlich sehr sinnvoll.

 

Das Gremium fasste einstimmig den Beschluss

 
  1. Das Blockheizkraftwerk wird modernisiert und mit einer SCR-Abgasreinigung versehen.
  2. Für den Einbau einer PV-Anlage auf den Dächern der Panorama Therme müssen die Dächer geprüft und ein Sanierungskonzept unter Einbeziehung eines Bauphysikers erstellt werden.
  3. Für den Einbau von Wärmepumpen muss ein Konzept zur Entwirrung und Sortierung der Wärmeleitungen im Technik-Bereich der Panorama Therme erstellt werden.
  4. Als Zeithorizont zur Umsetzung für die vorgenannten Punkte 2 und 3 wird ein Jahr angestrebt, um danach Ausschreibungen für weitere Optimierungsmaßnahmen durchführen zu können.
  

Überprüfung der Thermalwasser-Pumpen und Instandsetzung der Füllstandsmesssonden

Die Panorama Therme Beuren wird von der Wilhelmsquelle und der Friedrichsquelle mit Mineral-Thermenwasser versorgt. Die Genehmigung zur Förderung des Thermalwassers muss dringend erneuert werden. Hierzu steht die Panorama Therme Beuren im Austausch mit den zuständigen Behörden für die Erneuerung der Fördergenehmigung. Hierbei sind gewisse Grundvoraussetzungen für die Förderung des Thermalwassers einzuhalten. Dazu gehört u.a. der Austausch der defekten Füllstandsmesssensoren bei beiden Thermalwasser-Förderpumpen. Zum Austausch der defekten Sensoren müssen die Förderpumpen gehoben werden, daher sollen diese im Zuge des Austausches der Sensoren gewartet und geprüft werden. Die Firma Anger´s Söhne begleitet die Panorama Therme Beuren bereits seit vielen Jahren. Aufgrund der guten Zusammenarbeit soll die geplante Maßnahme ebenfalls durch die Firma Anger´s Söhne erfolgen. Die Kamerabefahrung kann jedoch nicht wie erwartet durch die Firma Anger´s Söhne selbst erfolgen. Es muss ein weiteres Unternehmen hinzugezogen werden. Daher musste die bisherige Kostenschätzung angepasst werden.

Die Kosten für die Überprüfung der Thermalwasser-Pumpen und die Instandsetzung der Füllstandsmesssonden belaufen sich für die Wilhelmsquelle auf 33.847.10 € netto und für die Friedrichsquelle auf 40.618,91 € netto.

 

Der Gemeinderat stimmte der Vergabe des Auftrags an die Firma Anger´s Söhne zur Überprüfung der Thermalwasser-Pumpen für die beiden Quellen und zum Austausch der zugehörigen Messsensoren sowie zur Kamerabefahrung einstimmig zu.

Generalsanierung Kleinschwimmhalle: Mehrkosten durch den Einsatz elektronischer Armaturen

Bäderleiter Dorner erklärt, dass die Hygienespülungen nach VDI 6023 regelmäßig erfolgen müssen, um den Hygiene-Forderungen der VDI-Vorgabe zu entsprechen.  Durch den erheblichen zeitlichen Mehraufwand und die technischen Probleme, die sich bei Selbstschluss-Armaturen in Verbindung mit den Spülvorgängen ergeben, ist der Einsatz von elektronisch gesteuerten Armaturen mit Spüleinrichtung und entsprechender rechtssicherer Dokumentation empfehlenswert.

Nach einer kurzen Diskussion stimmte das Gremium dem Einbau der elektronisch gesteuerten Armaturen und den zu erwartenden Mehrkosten in Höhe von 21.644,00 € netto einstimmig zu.

  

Verschiedenes

 
  • Der Haushaltsplan und die Wirtschaftspläne für das Jahr 2026 wurden ohne Auflagen von der Rechtsaufsichtsbehörde genehmigt. Die geplanten Maßnahmen können durchgeführt werden.
  • Tabea Hirschberg wurde zum 19.05.2026 zur neuen Schulleiterin der Willi-Gras-Grundschule ernannt.
  • Am Kindergarten Auf Loiren sorgt ein Kirschbaum auf Höhe der Spielgeräte für Probleme. Der Baum ist zu nah am Gebäude gepflanzt, die Kirschen verschmutzen den Spielbereich der Kinder und locken Wespen an. Durch die Wurzeln hebt sich teilweise der Weg an. Der Baum soll entfernt und durch eine geeignetere Bepflanzung wie beispielsweise eine Platane ersetzt werden.
  • Viele Bürgerinnen und Bürger machen sich aufgrund der neuesten Entwicklungen in der Ortsmitte Sorgen um die zukünftige Versorgung im Ort, berichtete ein Gemeinderat. Viele Geschäfte und Gastrobetriebe haben bereits geschlossen. Bürgermeister Gluiber erklärt, dass bereits Gespräche in Zusammenarbeit mit der CIMA Beratung und Management GmbH und den Eigentümern leerstehender Geschäfte geführt worden sind. Für die derzeit geschlossenen Ladenlokale gibt es bereits Interessenten.

Bürgermeister Gluiber berichtet, dass ihm von Schließungen von Banken nichts bekannt ist.

Die Poststation an der Filiale der Volksbank könne zwar keinen Menschen ersetzten, jedoch sind hier sehr viele Dienstleistungen wie das Versenden eines Einschreibens, einer Postzustellungsurkunde sowie das Versenden von Paketen und auch die Abholung möglich.

Auch zum Thema Gesundheitsangebote hält Bürgermeister Gluiber Kontakt.

Die Aufgabe einer Kommune ist auch die Wirtschaftsförderung. Die Verwaltung ist aktuell sehr intensiv damit befasst, die Ortsmitte lebendig zu halten, Gewerbetreibende im Ort zu unterstützen und wenn nötig Perspektiven aufzuzeigen.

Das angestoßene Vorhaben eines Hotels in Beuren würde sich auch positiv auf die Wirtschaftlichkeit und die Kundenfrequenz im Ort auswirken, hier könne jeder vom Tourismus profitieren.

Aus dem Gemeinderat vom 11.05.2026

Bekanntgaben

Bürgermeister Gluiber berichtete über die vorangegangene nichtöffentliche Besichtigung der Kleinschwimmhalle. Das Gremium erhielt einen Einblick über den bisherigen Baufortschritt.

In der letzten nichtöffentlichen Sitzung am 27.04.2026 präsentierte die Firma Fiber Europe Möglichkeiten für den Glasfaserausbau in Beuren. Das Gremium stimmte einer Kooperation zu. Die verschiedenen Optionen zum Glasfaserausbau in Beuren wurden zudem in der Bürgerinformationsveranstaltung am 04.05.2026 vorgestellt.  Im Wesentlichen wurde das Verlegeverfahren vorgestellt und Fragen beantwortet. Mehr zur Firma Fiber Europe gibt es unter www.fiber-europe.de .

Außerdem stimmte das Gremium einem Sanierungsvertrag für eine private Baumaßnahme zu.

Bürgermeister Gluiber informierte über die kürzlich abgeschlossene Gebietserweiterung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, bei der 6 neue Gemeinden hinzukamen.  Hierzu wird es am 17.05.2026 von 11:15 Uhr bis 18:00 Uhr ein großes Willkommensfest mit Mitmachaktionen rund um das Biosphärenzentrum in Münsingen geben.

Ergebnisse Jugendforum am 27.03.2026

Am 27.03.2026 fand für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren ein Jugendforum im Bürgerhaus statt. Dabei wurden von den Kindern und Jugendlichen Modelle erstellt, die Vorschläge für die Neugestaltung einer Teilfläche beim Spielplatz Raufwäldle zeigen. In der Sitzung waren Frau Wieder (Leitung des Jugendtreffs), Frau Tschersich (Landschaftsplanerin bei der Firma Tollerei und Bürgerin) und einige Teilnehmer des Jugendforums anwesend und stellten die Ideen und Wünsche vor. Viele Vorschläge beinhalteten einen Kletterturm mit Sitzgelegenheiten, um den Sonnenuntergang zu betrachten. Der Wunsch nach Sitzmöglichkeiten und eine nachhaltige Bepflanzung, die neben der Landschaftsgestaltung vor allem Schatten an heißen Sommertagen spenden soll, spiegelte sich mehrfach in den Modellen der Kinder und Jugendlichen wider.

Auch die Installation von mindestens einem Bodentrampolin wurde mehrfach vorgeschlagen.

Die bestehende Schutzhütte soll durch professionelle Graffiti verschönert werden. Johannes Blinkle, Graffitikünstler aus dem Raum Tübingen, konnte für diese Aktion als professionelle Unterstützung gewonnen werden. Die Aktion soll im Rahmen des Sommerferienprogramms stattfinden. Die Aktion sei nicht nur für die Kinder und Jugendliche eine Möglichkeit zur kreativen Beteiligung und Mitbestimmung, sondern auch eine Maßnahme, um Schmierereien zu verhindern. Für die Material- und Honorarkosten könne eventuell eine Förderung beantragt werden.

Über den Verband Region Stuttgart sei zudem die Förderung von zwei weiteren Maßnahmen möglich. Zudem wird Frau Tschersich bei einer weiteren Stiftung einen Förderantrag stellen.

Das Gremium bedankte sich bei allen Teilnehmern für die aktive Beteiligung an der Mitgestaltung und möchte die eingegangenen Vorschläge möglichst nah an den Wünschen der Kinder und Jugendlichen umsetzen. Der weiteren Planung für die im Jugendforum ausgearbeiteten Vorschläge (Trampolin, Sitzgruppe, Sitzmöglichkeiten, Ausguck/Hochsitz, Chillpodest, Bepflanzung) wurde zugestimmt. Die Umsetzung der Maßnahmen soll möglichst in 2026 erfolgen.

Außerdem nahm der Gemeinderat von dem Antrag auf Fördergelder bei einer Stiftung zur Kenntnis und stimmte der Bearbeitung der Schutzhütte am Raufwäldle im Rahmen des Sommerferienprogrammes zu.

Generalsanierung Kleinschwimmhalle – Vergabe Wasseranschlussleitung, Tiefbauarbeiten

Gemeinderat Klaß verließ den Sitzungstisch aufgrund von Befangenheit.

Die Tiefbauarbeiten für die Erneuerung der Wasserhausanschlussleitung der Kleinschwimmhalle sollten im Rahmen eines Nachtrags an die Firma Klass aus Beuren vergeben werden. Hierzu lag ein vom Büro Blankenhorn geprüftes Angebot der Firma Klass vor. Die Kostenschätzung lag bei 21.210 € netto.

Der Gemeinderat stimmte, in Abwesenheit von Gemeinderat Klaß, der Vergabe der Tiefbauarbeiten für die Erneuerung der Wasserhausanschlussleitung an die Firma Klass aus Beuren zum Angebotspreis von 20.199,85 € netto zu.

Kindergarten Kelterplatz – Vergabe Heizung, Lüftung und Sanitär

An den beschränkt ausgeschriebenen Arbeiten für das Gewerk Heiztechnische Anlagen beteiligten sich zwei Firmen. Als günstigster Bieter ging die Firma Hartmann GmbH aus Lenningen hervor. Die Kostenberechnung lag bei 229.305 €.

Der Gemeinderat stimmte der Vergabe für den o.g. Auftrag an die Firma Hartmann GmbH aus Lenningen zum Angebotspreis von brutto 219.165,28 € einstimmig zu.

An den beschränkt ausgeschriebenen Arbeiten für das Gewerk Lufttechnische Anlagen beteiligten sich zwei Firmen. Als günstigster Bieter ging ebenfalls die Firma Hartmann GmbH aus Lenningen hervor. Die Kostenberechnung lag bei 114.587 €.

Das Gremium stimmte der Vergabe für den o.g. Auftrag an die Firma Hartmann GmbH aus Lenningen zum Angebotspreis von brutto 118.732,13 € einstimmig zu.

Die Arbeiten für das Gewerk Sanitärtechnische Arbeiten wurde ebenfalls beschränkt ausgeschrieben. Zwei Firmen gaben ein Angebot ab. Als günstigster Bieter ging die Firma Koch Sanitär und Heizungsbau GmbH aus Neuffen hervor. Die Kostenberechnung lag bei 140.186 €.

Der Gemeinderat stimmte der Vergabe für den o.g. Auftrag an die Firma Koch Sanitär und Heizungsbau GmbH aus Neuffen zum Angebotspreis von brutto 129.216,14 € einstimmig zu.

Bausache

Nach einer kurzen Diskussion erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen für die Bauvoranfrage zur Errichtung von Dachgauben. Der Überschreitung der Geschossflächenzahl um 2 m² wurde zugestimmt.

Panorama Therme Beuren und Generalsanierung Kleinschwimmhalle – Kabelerneuerung der Stadtwerke und Pflastererneuerung

Das Mittelspannungskabel von der Trafostation in der Straße Am Thermalbad über die Neuffener Straße in die Goethestraße bis zu Panorama Therme wird durch die Stadtwerke Neuffen jeweils im Gehwegbereich erneuert werden.

Außerdem soll der Pflasterbelag um die Kleinschwimmhalle neu verlegt werden.

Das bisherige Knochensteinpflaster ist in keinem guten Zustand und auch nicht mehr zeitgemäß.

Daher soll als künftiger Belag der helle Betonpflasterstein verlegt werden, welcher bereits im Bereich der Panorama Therme Beuren verlegt wurde. Da dieser Stein projektbezogen produziert werden muss, muss bei der Bestellung eine entsprechende Vorlaufzeit berücksichtigt werden.

Die Stadtwerke Neuffen AG haben die Arbeiten zur Erneuerung der Mittelspannungskabel ausgeschrieben, Die Gemeinde Beuren / Panorama Therme Beuren hat sich an diese Ausschreibung mit den neuen Pflasterbelag angehängt. Die günstigste Bieterin hat den Pflasterstein mit 35,20 € netto angeboten. Bei einer benötigten Menge von 1.200 m² belaufen sich die Gesamtkosten auf 42.240 € netto.

Die Pflasterarbeiten um die Kleinschwimmhalle sind ab September 2026 vorgesehen. Die Kabelverlegung der Stadtwerke erst im Spätjahr oder Anfang nächsten Jahres.

Im Bereich der Kleinschwimmhalle wird derzeit geklärt, inwieweit das Ehrenamt in Kombination mit dem Bauhof und Unterstützung der örtlichen Handwerker das Pflaster neu verlegen kann.

Im Bereich des Gehwegs würde eine Firma im Auftrag der Stadtwerke Neuffen AG ausbauen und die Pflaster verlegen.

Der Gemeinderat beauftragte einstimmig die Verwaltung die neuen Pflastersteine, über die von den Stadtwerke Neuffen AG beauftragte Firma, zum Angebotspreis von 42.240 € netto zu bestellen.

Verschiedenes

Im Kreuzungsbereich der Gartenstraße und der Neuffener Straße sind über die Jahre massive Verdrückungen entstanden.

Bei Regen sammelt sich an dieser Stelle das Wasser, welches an die Fassade eines angrenzenden Gebäudes spritzt. Außerdem entsteht ein erhöhtes Geräuschaufkommen, wenn schwere Fahrzeuge wie LKW oder Busse über den Schachtdeckel fahren.

Bürgermeister Gluiber erklärte, dass über die Kreuzung der Hauptschulweg der Schulkinder führt, daher wurde der Bereich damals optisch anders gestaltet.

Er erläuterte verschiedene Optionen zur Instandsetzung. Als kleinster Aufwand könne die Verdrückung für ca. 6.000 € rausgemacht werden. Die gesamte Fläche könnte für ca. 27.000 € neu asphaltiert werden. Unabhängig von der Verdrückung, würde dies in den nächsten Jahren so oder so auf die Gemeinde zukommen, um ein Schaden am Schacht zu verhindern, so Bürgermeister Gluiber.

Nach einer kurzen Diskussion entschied sich das Gremium mit der Mehrheit der Stimmen gegen ein Eingreifen. Aufgrund der finanziellen Lage sollen zunächst keine der vorgeschlagenen Maßnahmen eingeleitet werden.

Aus dem Gemeinderat vom 27.04.2026

Bekanntgaben

Bürgermeister Gluiber gibt die in nichtöffentlicher Sitzung vom 16.03.2026 gefassten Beschlüsse bekannt. Der Gemeinderat beschäftigte sich mit der Besetzung der Schulleiterstelle an der Willi-Gras-Grundschule Beuren und Personalangelegenheiten.

 

Kommunale Wärmeplanung: Abschlussbericht der Gemeinde Beuren und weiteres Vorgehen

Nach dem Wärmeplanungsgesetz des Bundes (WPG) sind Gemeinden unter 100.000 Einwohnern verpflichtet, bis zum 30.06.2028 eine kommunale Wärmeplanung vorzulegen. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Erstellung des kommunalen Wärmeplans durch die Bereitstellung von Fördermitteln. Die ebök GmbH aus Tübingen wurde mit der Ausarbeitung des kommunalen Wärmeplans durch die Gemeinden Beuren und Kohlberg und die Stadt Neuffen beauftragt. In der Wärmeplanung werden Planungs- und Entscheidungsgrundlagen sowie Leitplanken erarbeitet, um einer zukunftsfähigen, erneuerbaren und bezahlbaren Wärmeversorgung den Weg zu bereiten. Die Entwurfsfassung des kommunalen Wärmeplans mitsamt der Bestandsanalyse, Potenzialanalyse, des Zielszenarios und der zentralen Maßnahmen mit der höchsten Priorität, wurden bereits dem Gemeinderat am 04.02.2026 sowie der Öffentlichkeit am 25.03.2026 vom beauftragten Ingenieurbüro vorgestellt. Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Abschlussbericht inklusive des Anhangs des kommunalen Wärmeplans vom 12.03.2026 und insbesondere das Zielszenario sowie die zentralen Maßnahmen mit der höchsten Priorität, wie im Maßnahmenplan beschrieben.

 

Stocknachstraße 9 + 11 denkmal_minimal

Das Landesamt für Denkmalpflege hat für die Gebäude Stocknachstraße 9 und 11 in Beuren Mittel aus dem Projekt denkmal_minimal zur Verfügung gestellt. Die Gebäude sollen nun auf Empfehlung des Landesamtes getrennt voneinander betrachtet werden. Es sollen Machbarkeitsstudien mit überschlägiger Kostenaufstellung in drei verschiedenen Kostenszenarien (S-M-L-Variante) mit ggf. unterschiedlicher Nutzung dargestellt werden. Im Haushaltsplan sind für die Untersuchung der beiden Gebäude 15.000 € vorgesehen. 10.000 € kommen aus den Fördermitteln denkmal_minimal des Landesamtes für Denkmalpflege, 5.000 € ist der bislang kalkulierte Eigenanteil der Gemeinde. Das vorliegende Angebot des Büros Numberger beläuft sich auf brutto 23.074,10 €. Aus fachlicher Sicht sind die Gebäude in einem erhaltenswerten Zustand und so macht die Untersuchung der Varianten weiterhin Sinn. Aus der Mitte des Gemeinderats kommt zwar die grundsätzliche Zustimmung zur Untersuchung der Gestaltungsvarianten zur Erhaltung der Gebäude, jedoch keine Befürwortung noch mehr Geld in die Untersuchung zu investieren. Es wurden unterschiedliche Vorgehensweisen beraten und so sprach sich das Gremium dafür aus, nur zwei Planungsvarianten (S und M) als letzten Versuch betrachten zu lassen. Eine L-Variante liege der Verwaltung und dem Gemeinderat bereits vor und so sei diese nicht nochmals in Auftrag zu geben. Der Gemeinderat nahm die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis. Der Auftrag der Maßnahme (S und M-Variante) wird an das Büro für Bauforschung und Denkmalschutz Markus Numberger aus Esslingen zum Angebotspreis von brutto 15.000 €. vergeben.

 

Informelle Beteiligung zur Weiterbearbeitung des Regionalverkehrsplans

Die Aufstellung des Regionalverkehrsplans zählt zu den Pflichtaufgaben des Verbands Region Stuttgart. Der Regionalverkehrsplan ist ein Fachplan zum Regionalplan. Er beinhaltet ein integriertes Handlungskonzept zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung der Mobilität und des Verkehrs in der Region Stuttgart. Den Städten und Gemeinden wurde im Zuge einer informellen Beteiligung nun die Gelegenheit gegeben, eine Stellungnahme zur Weiterentwicklung des Regionalverkehrsplans abzugeben. Aus der Mitte des Gemeinderats kommt die Anregung, die Radverbindung zwischen Beuren und Owen, sowie ins Tiefenbachtal auf die Klassifikation prüfen zu lassen. Der tatsächliche Ausbau vor Ort und die Planunterlagen sind nicht übereinstimmend und so wurde um Klärung gebeten. Der Gemeinderat nahm die informelle Beteiligung zur Weiterverarbeitung des Regionalverkehrsplans zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung die Ergänzungen an die Region Stuttgart im Verfahren weiterzuleiten.

 

Bausachen

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag auf Errichtung eines Stellplatzes und zweier Carports in der Stocknachstraße 17, Flst. 798 zu und erteilte das gemeindliche Einvernehmen. Für die beantragte Befreiung des AAB-Antrags wurde die Zustimmung erteilt.

Der Gemeinderat stimmte dem Bauvorhaben Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Doppelgarage in der Brühlstraße 8 zu und erteilte das gemeindliche Einvernehmen.

Der Gemeinderat nahm die geänderte Planung des Seniorenpflegeheims zur Kenntnis und stimmte dem Antrag auf veränderte Ausführung von der Baugenehmigung BG-00607/2024 vom 18.09.2024 Umbau, Erweiterung und Nutzungsänderung des bestehenden Seniorenpflegeheims zu. Er erteilte das gemeindliche Einvernehmen und erteilte die Zustimmung zu den beantragten Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans.

 

Panorama Therme Beuren: Vergabe Cash Recycler

Die Lieferung und der Austausch des Cash Recyclers wurden beschränkt ausgeschrieben. Die Submission erfolgte am 23.03.2026. Es haben sich 3 Firmen an der Ausschreibung beteiligt. Als günstigster Bieter geht die Firma Glory Global Solutions GmbH aus Neu-Isenburg mit einem geprüften Angebotspreis von netto 89.892,12 € hervor. Das Angebot beinhaltet 5 Jahre Wartung. Die Kostenberechnung lag bei netto 104.000 €. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den Auftrag an die Firma Glory Global Solutions GmbH zum geprüften Angebotspreis von netto 89.892,12 € zu vergeben.

 

Generalsanierung Kleinschwimmhalle: Vergabe Trennwände und Schreinerarbeiten

Die Umkleiden-Trennwände wurden öffentlich ausgeschrieben. Die Submission fand

am 25.03.2026 statt und es haben sich 4 Firmen an der Ausschreibung beteiligt. Als günstigster Bieter geht die Firma Novus Objekteinrichtung aus Hildburghausen mit einem geprüften Angebotspreis von netto 69.745,80 € hervor. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den Auftrag für die Maßnahme an die Firma Novus Objekteinrichtung zum geprüften Ange-botspreis von netto 69.745,80 zu vergeben. Die Schreinerarbeiten wurden beschränkt ausgeschrieben. Die Submission fand am 25.03.2026 statt und es haben sich 2 Firmen an der Ausschreibung beteiligt. Als günstigster Bieter geht die Schreinerei Fiegenbaum aus Lenningen mit einem geprüften Angebotspreis von netto 54.363,54 € hervor. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den Auftrag für die Maßnahme an die Schreinerei Fiegenbaum zum geprüften Angebotspreis von netto 54.363,54 € zu vergeben.

 

Einbringung, Beratung und Verabschiedung des Wirtschaftsplanes 2026 des Eigenbetriebs Wasserversorgung

Nach den Vorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg und des Eigenbetriebs-gesetzes hat die Gemeinde für den Eigenbetrieb Wasserversorgung Beuren einen gesonderten Wirtschaftsplan aufzustellen. Der Gemeinderat beschloss den als Anlage 1 der Sitzungsvorlage beigefügten Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb Wasserversorgung Beuren. Er stimmte der Finanzplanung und dem Investitionsprogramm zu.

 

Einbringung, Beratung und Verabschiedung des Wirtschaftsplanes 2026 des Eigenbetriebs Abwasserentsorgung

Nach den Vorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg und des Eigenbetriebs-gesetzes hat die Gemeinde für den Eigenbetrieb Abwasserentsorgung Beuren einen gesonderten Wirtschaftsplan aufzustellen. Der Gemeinderat beschloss den als Anlage 1 der Sitzungsvorlage beigefügten Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb Abwasserentsorgung Beuren und stimmte der Finanzplanung und dem Investitionsprogramm zu.

 

Einbringung, Beratung und Verabschiedung des Wirtschaftsplanes 2026 des Eigenbetriebs Panorama Therme Beuren

Nach den Vorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg und des Eigenbetriebs-gesetzes hat die Gemeinde für den Eigenbetrieb Panorama Therme einen gesonderten Wirtschaftsplan aufzustellen. Der Gemeinderat beschloss den als Anlage 1 der Sitzungsvorlage beigefügten Wirtschaftsplan für die Panorama Therme Beuren und stimmte der Finanzplanung und dem Investitionsprogramm zu.

 

Panorama Therme: Optimierung und Modernisierung des BHKW und der Energieversorgung (Wärme und Strom)

In der nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung am 24.11.2025 wurde über die Modernisierung des Blockheizkraftwerks in der Panorama Therme beraten und ein Wirtschaftlichkeitsvergleich angestellt. Herr Hölzel-Werner vom Ingenieurbüro novatech Energieplan stellte die fünf Varianten vor, wie das BHKW ertüchtigt werden kann und wie in Zukunft wieder eine finanzielle Förderung für den Betrieb möglich ist. Bevor jedoch eine Vergabe zur Modernisierung des BHKW erfolgen kann, war eine Abstimmung mit dem Ingenieurbüro Fritz Planung notwendig, welches die Energieströme in der Panorama Therme untersucht und mögliche Einsparpotenziale herausgearbeitet hat. Der Energieausschuss beschäftigt sich derzeit sehr intensiv mit dem Optimierungsprozess für die Energieversorgung der Panorama Therme und die Modernisierung des BHKW und hat für die Sitzung des Gemeinderats Empfehlungen erarbeitet. Nach einer sehr umfangreichen Diskussion fasste der Gemeinderat einstimmig folgende Beschlüsse:

  1. Die Zusammenarbeit mit den beiden Ingenieurbüros Fritz Planung aus Bad Urach und novatech energieplan Ingenieure aus Michelbach a. d. B. zur Weiterentwicklung und weiteren Umsetzung des Energiekonzepts wird fortgesetzt.
  2. Das Blockheizkraftwerk wird vertagt und an der nichtöffentlichen Sitzung des Energieausschusses am 12.05.2026 neu bewertet.
  3. Die Erneuerung der Kesselregelung und die Optimierung der Regelungstechnik wird gemäß Vorschlag umgesetzt.
  4. Dem Einbau der Wärme- und Wasserzähler zur Energieoptimierung sowie den sechs zusätzlichen Wasserzählern wird zugestimmt.
  5. Der Gemeinderat beschließt den sofortigen Einstieg in einen Planungsprozess für das zukünftige Energiekonzept. Es sollen Angebote für die Planung der Leistungsphasen 1-4 (bis Genehmigungsplanung sofern diese notwendig ist) für konkrete Szenarien eingeholt und dem Energieausschuss bis spätestens Juli 2026 vorgelegt werden.
  6. Die Szenarien und die Energiekonzeption werden jährlich fortgeschrieben.
  7. Bei der anstehenden Erneuerung der elektrischen Hauptanschlussleitung für die Panorama Therme wird der elektrische Vollausbau vorgesehen. Die notwendigen Gespräche mit dem Energieversorger Stadtwerke Neuffen zur entsprechenden Dimensionierung des Anschlusses werden geführt.
  8. Die Verwaltung wird beauftragt, Angebote für die Förderung der Brunnenpumpen einzuholen.
 

Neues Maschinen- und Fahrzeugkonzept beim Bauhof der Gemeinde Beuren

Das Leasing für den aktuellen New Holland Schlepper läuft Ende November dieses Jahres aus und eine Übernahme ist wirtschaftlich nicht darstellbar. Es war geplant, den Schlepper zu ersetzen. Zwischenzeitlich ist aber das neue Fahrzeug Fuso mit Abrollsystem beim Bauhof angekommen und hat sich vom ersten Tag an bewährt, so dass relativ schnell klar war, dass eine Umstrukturierung des Fahrzeug- und Maschinenkonzepts beim Bauhof Sinn machen würde. Es wurden die Arbeiten und Prozesse des Bauhofs und der Fuhrpark durch den Bauhofleiter Tobias Krieg und die Verwaltung genau betrachtet und Optimierungen ausgearbeitet. Bürgermeister Gluiber stellte das neue Maschinen- und Fahrzeugkonzept im Gemeinderat vor. Der Gemeinderat fasste einstimmig folgende Beschlüsse:

  1. Der Gemeinderat nimmt den Sachverhalt zur Kenntnis.
  2. Der Gemeinderat stimmt diesem Konzept zu und beauftragt die Verwaltung keinen neuen Schlepper zu leasen, den Opel Combo und den Traktor Solis mit Anhänger, den Auslegermulcher sowie die bisherige Winterdienstausrüstung über die Plattform vebeg.de zu veräußern
  3. Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung den Fuso 6S15e zum Angebotspreis von 29.800 € netto auf Rechnung der Gemeinde Beuren in grau-anthrazit zu erwerben.
  4. Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung dieses Fahrzeug entsprechend auf ein Abrollsystem umbauen zu lassen und legt hierfür einen Kostenrahmen bis circa 25.000 € fest. Innerhalb dieses Kostenrahmens kann die Verwaltung selbst handeln.
  5. Die Verwaltung wird beauftragt, zusätzlich zwei weitere Pritschen zum Preis von gesamt 10.000 € netto zu erwerben.
  6. Die Verwaltung wird beauftragt, den Fuso mit Verbrennungsmotor mit einem Schneepflug und einem Streuer auszurüsten. Die Preise müssen von der Verwaltung jedoch noch eingeholt werden. Sollten sich diese im Rahmen von rund 20.000 € netto bewegen, kann die Verwaltung die Aufträge selbstständig erteilen.
  7. Das Gießfass soll ebenfalls auf das neue Abrollsystem umgebaut werden.
  8. Der Bauhof wird mit zunächst zwei Wallboxen mit einer intelligenten Wallbox ausgerüstet, sofern die technischen Gegebenheiten vorhanden sind.
 

Verschiedenes

Bürgermeister Gluiber berichtete, dass an der Kleinschwimmhalle ein neues Boulefeld geplant ist. Der MFB hatte einen neuen Platz für ein etwas größeres Boulefeld angefragt und würde die Erstellung gerne ehrenamtlich begleiten. Herr Gluiber zeigte eine Visualisierung des künftigen Feldes auf der Wiese zwischen der Kleinschwimmhalle und der Therme.

Die Sitzung des Gewerbezweckverbands Wirtschaftsraum Nürtingen fällt am 21.05.2026 mangels Themen aus. Die nächste Sitzung findet im November statt.

Der Gemeinde Beuren ist der letzte noch ausstehende Förderbescheid für die Grundschule in Höhe von 1,2 Mio. € zugegangen. Insgesamt beläuft sich die Förderung auf nunmehr 1,8 Mio. €. Herr Gluiber erläuterte, dass nun in den Planungsprozess voll eingestiegen werden könne. Der nächste Schritt wird nun die Auswahl des Architekturbüros für die Maßnahme sein.

Bürgermeister Gluiber berichtete, dass die Verwaltung mit Nachdruck an der Behebung der Leerstände in der Ortsmitte arbeitet. Es wurden bereits Gespräche mit den Eigentümern geführt und das Beratungsbüro CIMA wurde hinzugezogen, um möglichst schnell Anschlussnutzungen unterzubringen. Bürgermeister Gluiber führte aus, dass er mit der Inhaberin des Bioladens Frau Fisichiella das persönliche Gespräch gesucht habe und sie ausdrücklich sagte, dass sie ihren Laden nicht wegen des Genussmarktes schließen werde. Er sicherte ihr seine Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Nachmieters zu.

Aus dem Gemeinderat vom 16.03.2026

Bekanntgaben

In der letzten nichtöffentlichen Sitzung am 09.02.2026 wurde eine Vereinbarung mit den Jagdpächtern über die Jagd im befriedeten Bezirk und über Personalangelegenheiten beschlossen.

 

Außerdem fand am 14.03.2026 eine Klausursitzung des Gemeinderats in der Panorama Therme Beuren statt. Hier wurden verschiedene Maßnahmen zur Optimierung der Panorama Therme Beuren durchdacht. 

 

Einwohnerfragestunde

Ein Einwohner erkundigte sich danach, warum die Gemeinde Beuren das Gebäude in der Hauptstraße 19 erworben habe, besonders in Bezug auf die aktuelle Haushaltslage. Bürgermeister Gluiber erklärte, dass das Gebäude Hauptstraße 19 aus Sicht des Denkmalschutzes ein sehr wichtiges Gebäude für die Gemeinde Beuren darstellt und dieses noch möglichst lange erhalten bleiben soll. Durch die Gesamtanlagensatzung soll die historische Ortsmitte und deren erhaltenswerte Gebäude auf Dauer gesichert und geschützt werden. Daher hat die Gemeinde Gebrauch von Ihrem Vorkaufsrecht gemacht und das Gebäude erworben, um die künftige Nutzung durch Investoren zu steuern. Es sollen Fehlentwicklungen verhindert werden. In Bezug auf die Haushaltslage stelle dies durchaus eine Herausforderung für die Gemeinde dar. Vor der Sitzung hat ein Teil des Gemeinderats das Gebäudes Hauptstraße 19 besichtigt. Bürgermeister Gluiber beschrieb, dass das Gebäude nicht unbedingt den heutigen Wohnstandard erfülle, dennoch ist das Gebäude Hauptstraße 19 durchaus bewohnbar.

 

Ein weiterer Einwohner schilderte die Verkehrsentwicklung im Bereich der Brückleswiesen. Gerade am Wochenende komme es hier zu erheblichen Lärmbelästigungen durch das erhöhte Fahrzeugaufkommen. Vielen Fahrzeuge würden teilweise auch viel zu schnell fahren.

Bürgermeister Gluiber erklärte, dass solche Hinweise aus der Bevölkerung wichtig sind und solche Anliegen überprüft werden. Die Gemeindeverwaltung kann in solchen Fällen mithilfe eines mobilen Messgerätes erheben, wie viele Fahrzeuge vorbeifahren und mit welcher Geschwindigkeit gefahren wird. Bei Auffälligkeiten können dann entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

 

Kindergarten Kelterplatz – Verschiedene Vergaben

Für das Gewerk Holzbauarbeiten haben sich zwei Firmen an der beschränkten Ausschreibung beteiligt und jeweils ein Angebot eingereicht. Das günstigste Angebot wurde von der Firma Lay Holzbau aus Oberbohingen abgegeben. Das Gremium beschloss einstimmig den Auftrag an die Firma Lay Holzbau zum Angebotspreis von brutto 226.020,06 € zu vergeben.

 

Für das Gewerk Metallbau- und Verglasungsarbeiten wurden drei Angebote abgegeben. Es wurde beschränkt ausgeschrieben. Das günstigste Angebot wurde von der Firma Pfänder Fenster GmbH & Co.KG. aus Beuren abgegeben. Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Auftrag an die Firma Pfänder Fenster GmbH & Co.KG. zum Angebotspreis von brutto 118.088,46 € zu vergeben.

 

Für das Gewerk Elektroinstallation wurden vier Angebote abgegeben. Die Ausschreibung erfolgte beschränkt. Das günstigste Angebot wurde von der Firma Heldele GmbH abgegeben. Das Gremium beschloss einstimmig den Auftrag an die Firma Heldele GmbH zum Angebotspreis von brutto 368.872,98 € zu vergeben.

 

Generalsanierung Kleinschwimmhalle – Vergabe der Gebäudeleittechnik

Für die beschränkt ausgeschriebene Gebäudeleittechnik hat lediglich die Firma Wassertechnik Wertheim aus Wertheim ein Angebot vorgelegt. Zudem wurde ein Wartungsangebot für vier Jahre abgegeben. Das Gremium beschloss einstimmig den Auftrag für die Gebäudeleittechnik an die Firma Wassertechnik Wertheim zum Angebotspreis von netto 120.386,18 € zu vergeben. Zudem wurde die Wartung zum Nettopreis von 17.736,00 € vergeben.

 

Kindergarten An der Raise – Vergabe PV-Anlage

Bürgermeister Gluiber erklärte, dass aufgrund einer Verordnung des Umweltministeriums 60 % der zur Solarnutzung geeigneten Einzeldachflächen mit einer PV-Anlage ausgerüstet werden muss.

 

Für den Kindergarten An der Raise wurde die Lieferung und Montage einer PV-Anlage beschränkt ausgeschrieben. An der Ausschreibung haben sich vier Firmen beteiligt. Herr Wegenast vom Planungsbüro WPE hat die abgegebenen Angebote ausgewertet und erläuterte diese kurz. Herr Wegenast erklärte, dass auf dem Flachdach spezielle Sekuranten als Absturzsicherung installiert werden mussten, daher konnte die Moduldichte der PV-Anlage nicht wie ursprünglich angedacht erfolgen. Der überschüssig erzeugte Strom soll eingespeist werden, daher war in der Ausschreibung ein Modulspeicher als Alternativversion ausgeschrieben. Herr Wegenast führte aus, dass die Leistungsoptimierung bei Bedarf auch nachträglich nachgerüstet werden könne.

Der Gemeinderat diskutierte über die abgegebenen Angebote und entschied sich dafür, das Angebot mit der Leistungsoptimierung nicht auszuwählen.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig den Auftrag an die Firma Hummel Systemhaus GmbH aus Nürtingen zum Angebotspreis von brutto 13.609,26 € zuzüglich 6.281,00 € für das Speichermodul zu vergeben.

 

Barrierefreier Umbau der Bushaltestelle Balzholzer Straße 1-3

Im Zuge der Erstellung der Außenanlage für das Bauvorhaben am Pflegeheim „Haus Harmonie“ in der Balzholzer Straße 1-3 plant die Gemeinde Beuren den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle in der Balzholzer Straße direkt vor dem Neubau. Jedoch ist der vorhandene Gehweg mit einer Breite von ca. 2,00 m für den Ausbau einer barrierefreien Bushaltestelle zu schmal. Es wird empfohlen zumindest bis zum Bereich der zweiten Fahrzeugtüre eines Gelenkbusses, eine Aufstellfläche mit einer Breite von 2,50 m zu errichten. Daher hat sich die Gemeindeverwaltung mit dem Grundstückseigentümer des Pflegeheims „Haus Harmonie“ abgestimmt und über den möglichen Kauf einer Grundstücksfläche mit einer Breite von 0,50 m und einer Länge von 8,00 m ausgetauscht. Durch den Kauf der Grundstücksfläche könnten dann die Anforderungen an der barrierefreien Bushaltestelle umgesetzt werden. Die Bauherrenvertretung signalisierte grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft. Dem Gemeinderat wurden drei Ausbauvarianten vorgestellt.

Variante 1:

Länge der Bushaltestelle 8,00 m. Hierbei ist das barrierefreie Ein- und Aussteigen bei einem Gelenkbus an der ersten und an der zweiten Türe möglich. Besonders für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen ist der Einstieg über die zweite Türe wichtig, da sich in der Nähe der zweiten Türe der nicht bestuhlte Sondernutzungsbereich im Bus befindet.

Variante 2:

Länge der Bushaltestelle 12,00 m. Hierbei ist ebenfalls das barrierefreie Ein- und Aussteigen bei einem Normalbus und an einem Gelenkbus an der ersten und zweiten Türe möglich. Durch die längere Haltestelle im Vergleich zur Variante 1 wird eine größere Wartezone geschaffen.

Variante 3:

Länge der Bushaltestelle 14,00 m. Hierbei ist ein barrierefreies Ein- und Aussteigen beim Gelenkbus an allen drei Türen möglich.

 

Bürgermeister Gluiber empfahl die Variante 1, da an der Bushaltestelle vorwiegend ausgestiegen wird und nur sehr wenige Menschen in Richtung Erkenbrechtsweiler, Oberlenningen und Kirchheim u.T. einsteigen würden.

 

Um ein barrierefreies Ein- und Aussteigen an der Bushaltestelle zu gewährleisten, müssten zudem Buskappsteine eingebaut werden. Auf der linken Seite des Gehwegs zum Gebäude hin waren bisher keine Rabatten vorhanden. Dies soll im Zuge des geplanten Ausbaus erfolgen. Entlang des Gebäudes möchte der Grundstückseigentümer einen Kiesschutzstreifen von ca. 30 cm mit einer Rabatte begrenzen. Der Höhenunterschied mit den Buskappsteinen zum jetzigen Ausbauzustand beträgt 15 – 20 cm. Da die Kosten für den Ausbau der Bushaltestelle nicht im Haushaltsplan 2026 enthalten sind, schlug die Verwaltung vor, dass der Grundstückseigentümer die Rabatten am Gebäude mit dem Kiesschutzstreifen herstellt und dann ein Erdgefälle bis zum jetzigen Gehweg ausbildet. Die Baumaßnahme an der Bushaltestelle soll dann im kommenden Jahr in den Haushaltsplan 2027 aufgenommen und umgesetzt werden.

 

Die Leitungsträger sollen über die geplante Baumaßnahme informiert werden, um dann zu entscheiden, ob diese für die Erneuerung bzw. Änderungen ihrer Anlagen eine Mitverlegung im Gehweg des geplanten Ausbaus wünschen. Während der Umbaumaßnahme der Bushaltestelle könnten im Bereich des neuen hergestellten Gehwegs Kabelschutzrohre verlegt werden, die für den späteren Ausbau der Breitbandversorgung genutzt werden könnten.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die Umbaumaßnahme der Bushaltestelle beläuft sich auf ca. 45.000,00 € brutto einschließlich Nebenkosten.

 

Das Gremium nahm die Planungen grundsätzlich zur Kenntnis und beschloss einstimmig die Verwaltung zu beauftragen, den Umbau der Bushaltestelle in eine barrierefreie Haltestelle mit einer Länge von 8,0 m (Variante 1) in den Haushaltsplan 2027 aufzunehmen und den Grundstückseigentümer entsprechend zu informieren, dass er seine Außenanlagen entsprechend jetzt schon darauf abstimmt. Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt, in die Grundstücksverhandlungen mit den Anliegern zu treten, um die für die Bushaltestelle notwendigen Flächen zu erwerben.

 

Ausschreibungs- und Vergabekonzept Hauptstraße 19

Nach einer kurzen Diskussion soll der Textvorschlag vor der Veröffentlichung nochmals angepasst werden. Insbesondere soll auf die Möglichkeit für die Beantragung von Sanierungsmittel und steuerliche Sonderabschreibung hingewiesen werden. Der durch das Gebäudewertgutachten ermittelte Kaufpreis soll ebenfalls in der Ausschreibung erwähnt werden.

Der Gemeinderat stimmte dem überarbeiteten Textvorschlag für die Veröffentlichung des Gebäudes Hauptstraße 19 im Rahmen einer offenen Konzeptvergabe einstimmig zu. Die Verwaltung wurde beauftragt den Ausschreibungstext zunächst im Amtsblatt zu veröffentlichen. Sollte die Ausschreibung im Amtsblatt keine oder keine geeigneten Interessen hervorbringen, soll die Verwaltung die Veröffentlichung auf anderen geeigneten Plattformen anstreben.

 

Einbringung, Beratung und Verabschiedung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes 2026 der Gemeinde Beuren

Kämmerer Walter erörterte den Haushaltsplan der Gemeinde Beuren für das Jahr 2026.

Die Erträge sehen auf den ersten Blick ganz ordentlich aus, dennoch reichen sie nicht aus, um die vielen Aufgaben und die damit verbundenen Aufwendungen finanzieren zu können.

Kämmerer Walter rechnete mit einem Defizit im Ergebnishaushalt, also im laufenden Betrieb von über 1 Mio. €. Auch im Finanzhaushalt reichen die Finanzmittel nicht aus. Im Saldo rechnete Kämmerer Walter mit einem Defizit von -1,5 Mio. €.

Viele der im Haushalt aufgenommenen, vor allem die wesentlichen, die entscheidenden Ausgaben kann die Gemeinde selber gar nicht beeinflussen, hier werde die Gemeinde vom Gesetzgeber fremdbestimmt, ohne mit den notwendigen Finanzmitteln ausgestattet zu werden. Immer neue Verpflichtungen vom Bund und vom Land, die zu erfüllenden hohen Standards und Pflichtaufgaben führen zu jährlich steigenden Belastungen, so Kämmerer Walter weiter.

Zudem wirken sich die allgemeine Preissteigerung auf den Haushalt aus, die seit der Pandemie und dem Ukrainekrieg sowie aktuell des Krieges in Nahost zugenommen hat.

Wenn die geplanten Projekte so umgesetzt werden und vom Bund oder Land keine weitere Unterstützung kommen sollte, würde dies bedeuten, dass die Ausgaben sich nicht reduzieren und die Einnahmen dazu nicht vorhanden sind. Das würde wiederum dazu führen, dass in 2026 bereits für die Folgejahre über weitere Gebührenerhöhungen diskutiert werden müsste.

 

Der Gemeinderat beschloss einstimmig die vorgestellte Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für das Jahr 2026. Außerdem stimmte er der Finanzplanung und dem Investitionsprogramm bis 2029 zu.

 

Feststellung des Jahresabschlusses der Gemeinde Beuren zum 31.12.2021

Die Verwaltung erstellte in Zusammenarbeit mit der Schüllermann Wirtschafts- und Steuerberatungs- GmbH den Jahresabschluss der Gemeinde Beuren zum 31.12.2021. Kämmerer Walter erläuterte, dass die Ergebnisrechnung mit einem positiven Saldo von rund 598.000 € abschloss. In der Finanzrechnung war ebenfalls ein positiver Finanzierungssaldo von rund 1.660.300 € zu verzeichnen. Für die Überschüsse des ordentlichen Ergebnisses und Überschüsse des Sonderergebnisses sind gesonderte Rücklagen (Ergebnisrücklagen) zu führen. Demnach erfolgten Verbuchungen zur Rücklage aus Überschüssen des ordentlichen Ergebnisses in Höhe von 594.315,98 €. Zur Rücklage aus Überschüssen des Sonderergebnisses wurden 3.674,16 € verbucht.

Das Gremium stimmte der Beschlussvorlage für den Jahresabschluss 2021 der Gemeinde einstimmig zu und stellte somit den Jahresabschluss fest.

 

Durchführung von verkaufsoffenen Sonntagen anlässlich des Eröffnungsfestes des Genussmarktes, des Beurener Landmarktes und des Brunnenfests 2026

Nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Ladenöffnung in Baden-Württemberg (LadÖG) dürfen Verkaufsstellen an maximal drei Sonn- und Feiertagen geöffnet sein. Verkaufsoffene Sonntage können nunmehr auch aus Anlass von örtlichen Festen, Märkten, Messen und ähnlichen Veranstaltungen genehmigt werden. Im Zusammenhang mit der Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntages sind die zuständigen kirchlichen Stellen vorher anzuhören, soweit weite Bevölkerungsteile der jeweiligen Kirche angehören. Dies trifft in Beuren auf die evangelische und katholische Kirche zu. Der Verwaltung obliegt die Entscheidung die verkaufsoffenen Sonntage im Rahmen einer Satzung oder im Rahmen einer Allgemeinverfügung festzusetzen. Die Durchführung der verkaufsoffenen Sonntage in der Gemeinde Beuren sollen durch eine Allgemeinverfügung erlassen werden.

Der Gemeinderat stimmte den Terminen als verkaufsoffener Sonntag anlässlich des Eröffnungsfestes des Genussmarktes am Sonntag, den 12.04.2026 von 11.00 – 17.00 Uhr, sowie anlässlich des Beurener Landmarktes am Sonntag, den 28.06.2026 von 12.00 – 17.00 Uhr, sowie anlässlich des Brunnenfests am Sonntag, den 13.09.2026 von 12.00 – 17.00 Uhr einstimmig zu.

Für die Arbeitnehmer, die im Rahmen der drei verkaufsoffenen Sonntage beschäftigt sind, sind die

Schutzvorschriften des § 12 des Gesetzes über die Ladenöffnung in Baden-Württemberg zu beachten.

Die Verwaltung wurde beauftragt die Allgemeinverfügung im Mitteilungsblatt bekannt zu machen.

 

Verschiedenes

 
  • Das Sanierungsgebiet Ortskern III wurde vom Regierungspräsidium von 30.04.2026 auf 30.04.2027 verlängert.
  • Die Bauabnahme der Linsenhofer Straße soll am Donnerstag, den 19.03.2026 erfolgen, sofern diese positiv verläuft, ist eine zeitnahe Freigabe der Fahrbahn geplant.
  

Aus dem Gemeinderat 09.02.2026

Bekanntgaben

Bürgermeister Gluiber gibt die in der nichtöffentlichen Sitzung vom 26.01.2026 gefassten Beschlüsse bekannt. Es wurden Beratungen und Beschlüsse gefasst zum Marketingkonzept der Panorama Therme Beuren und den Sonderaktionstarifen. Des Weiteren fanden Beratungen und eine Beschlussfassung zur Weiterentwicklung des kommunalen Betreuungsangebots an der Willi-Gras Grundschule statt. Das Landesamt für Denkmalpflege hat für die beiden Gebäude in der Stocknachstraße 9 und 11 Mittel aus dem Programm denkmal.minimal zugesagt und es sollen nun Architektenverträge für die Konzeptionen geschlossen werden. Bürgermeister Gluiber berichtet weiter von der Interkommunalen Nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung der Gemeinderäte Beuren, Kohlberg und Neuffen vom 04.02.2026. Thema war die Kommunale Wärmeplanung, welche den drei beteiligten Kommunen vorgestellt wurde. Am 25.03.2026 findet in der Stadthalle Neuffen eine öffentliche interkommunale Bürgerversammlung statt.

Verlängerung des Jagdpachtvertrages und Vorberatung der Jagdgenossenschaftsversammlung

Kämmerer Markus Walter führt aus, dass der bestehende Jagdpachtvertrag mit den Beurener Jägern zum 31.03.2026 ausläuft. Der Pachtvertrag besteht seit dem Jahr 2020. Die Jägerschaft hat nun einen Antrag auf Verlängerung der Laufzeit des Jagdpachtvertrages bis zum 31.03.2035 gestellt. Die Jägerschaft übernimmt die jagdlichen Aufgaben sehr zufriedenstellend und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, Forstverwaltung und Bürgerschaft funktioniert gut. Die Jagdgenossenschaft hat die Gemeinde mit der Wahrnehmung der Aufgaben des Jagdvorstandes und somit auch mit der Verpachtung der Jagd betraut. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Jagdpächtern empfiehlt die Verwaltung, die Jagdpacht wie beantragt bis zum 31.03.2035 zu verlängern. Gemeinderat Oswald erklärte sich für diesen Tagesordnungspunkt befangen und rückte vom Sitzungstisch ab. Der Gemeinderat hat der Verlängerung des Jagdpachtvertrages mit beigefügtem Nachtrag bis zum 31.03.2035 einstimmig zugestimmt. Im Frühjahr 2026 muss turnusmäßig wieder die Jagdgenossenschaftsversammlung einberufen werden. Als Termin ist der 03.03.2026 vorgesehen. Die Jagdversammlung wird über den vom Gemeinderat beschlossenen Satzungsentwurf beraten und beschließen. Der Entwurf orientiert sich am Satzungsmuster des Gemeindetags. Er geht wie bisher auch von einer Übertragung der Verwaltung der Jagdgenossenschaft auf den Gemeinderat aus. Jagdgenossen sind alle Eigentümer der im gemeinschaftlichen Jagdbezirk gelegenen Grundstücke, sofern die Flächen nicht befriedet sind. Für die Einberufung der Versammlung der Jagdgenossen ist die Erstellung eines aktuellen Jagdkatasters erforderlich. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, die a) Die Jagdgenossenschaftsversammlung wird für den 03.03.2026 einberufen. Bei Verhinderung oder ggf. Notwendigkeit einer weiteren Versammlung wird die Verwaltung beauftragt, einen Ersatztermin und Folgeversammlungen vorzubereiten, einzuberufen und durchzuführen. b) Die Verwaltung wird beauftragt, die Jagdgenossenschaftsversammlung vorzubereiten und fristgerecht mit Tagesordnung einzuladen. Die Einladung wird im Mitteilungsblatt der Gemeinde Beuren veröffentlicht. c) Als Versammlungsleiter wird Herr Bürgermeister Gluiber, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter bestimmt. d) Als Schriftführer wird Kämmerer Walter bestellt. Im Verhinderungsfall bestimmt der Bürgermeister einen Vertreter. e) Das Stimmrecht der Gemeinde Beuren als Jagdgenossin übt Herr Bürgermeister Gluiber, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter aus. f) Zur Beratung und technischen Unterstützung bei der Jagdgenossenschaftsversammlung (Einlasskontrolle, ggf. Stimmauszählung) wird ein/e Vertreter/in der damit beauftragten Firma Geo-Cockpit zugelassen. g) Vorbehaltlich eines entsprechenden Beschlusses der Jagdgenossenschaftsversammlung wird der Übertragung der Verwaltung auf den Gemeinderat für weitere sechs Jahre zugestimmt. h) Dem als Anlage 2 zur Sitzungsvorlage beigefügten Satzungsentwurf wird zugestimmt und der Gemeinderat empfiehlt diesen der Jagdgenossenschaftsversammlung zum Beschluss. i) Die Jagdgenossenschaft soll einen ersten und zweiten Kassenprüfer vorschlagen, welche der Gemeinderat in der Folge bestellt. j) Die Gemeinde verzichtet nach §10(4) JWMG für die Dauer von 6 Jahren zugunsten der JG Beuren auf die Selbständigkeit des nördl. Eigenjagdbezirks der Gemeinde. k) Für den Fall, dass die Jagdgenossenschaft den Gemeinderat als Jagdvorstand wählt, wird der Bürgermeister – im Verhinderungsfall dessen Stellvertreter – mit der Wahrnehmung der Aufgaben des Jagdvorstandes beauftragt.

Beschaffung einer Netzersatzanlage für die Ersatzstromversorgung des Feuerwehrhauses

Kommandant Scheurle ist in der Sitzung anwesend und führt aus, dass vor dem Hintergrund möglicher Krisen und Stromausfälle auch die Feuerwehr hierfür gewappnet sein sollte. Die Beschaffung einer Netzersatzanlage zur Stromversorgung des Feuerwehrgebäudes macht eine autarke Versorgung des Gebäudes möglich und rüstet die Feuerwehr für den Ernstfall. Hierfür gibt es bei Antragsstellung bis zum 15. Februar einen Zuschuss vom Land in Höhe der Anschaffungskosten, maximal 30.000 €. Aufgrund der Kurzfristigkeit konnten keine Angebote mehr eingeholt werden, jedoch liegen der Feuerwehr Daten aktueller Angebote einer Nachbarwehr vor. Die Feuerwehr spricht sich für die Beschaffung des Gerätes der Firma Endress, Typ ESE 65 PW/AS aus. Entsprechend der vorgestellten Übersicht beläuft sich der Kaufpreis auf rund 22.000 € zzgl. mögliche weitere Kosten (Überdachung, Fundament, Elektrik). Aus der Mitte des Gemeinderats kommt Zustimmung zur angedachten Beschaffung. Der Gemeinderat beschließt nach einer kurzen Aussprache, dass die Gemeinde die Netzersatzanlage der Firma Endress, Typ ESE 65 PW/AS beschafft und ein Zuschussantrag gestellt wird.

Weiterentwicklung des kommunalen Betreuungsangebots und der betrieblichen Organisation der Schulkindbetreuung an der Halbtagesgrundschule Willi-Gras zur Umsetzung des Rechtsanspruchs im Rahmen des GaFöG ab August 2026, erweitert für alle Grundschülerinnen und Grundschüler mit Betreuungsbedarf

Bürgermeister Gluiber stellt die geplante Weiterentwicklung des kommunalen Betreuungsangebots der Schulkindbetreuung an der Willi-Gras Grundschule vor. Für Beuren wird weiterhin ein modulares, tageweise buchbares Betreuungsangebot angeboten. Dabei formuliert Beuren – unter Bezugnahme auf die Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtungen sein Ganztagesbetreuung mit 8 Stunden zwischen 8 und 16 Uhrund setzt eine Frühbetreuungsstunde ab 7 Uhr „davor“.  Zukünftig startet der Unterricht für alle Kinder um 8 Uhr. Entsprechende Beschlüsse der Gesamtlehrerkonferenz und Schulkonferenz liegen vor. Damit ist ein einheitlicher Eckwert, von dem aus die gesetzlich zu erfüllenden 8 Stunden starten, gewährleistet. Beuren profitiert aus seiner langjährigen Praxis der modularen, ergänzenden Betreuung zur Grundschule/Unterricht und seinen heute schon großen Öffnungszeiten. So sind die Anpassungen in den meisten Aspekten gut machbar. Der Schwerpunkt der Anpassung liegt in Organisation und der Umsetzung der neuen Anforderungen aus der Schulaufsicht über kommunales Betreuungspersonal. Gemeinderat Dr. Stoll und Gemeinderat Oswald erklärten sich bei diesem Tagesordnungspunkt für befangen und rückten vom Sitzungstisch ab. Der Gemeinderat fasst die folgenden Beschlüsse einstimmig: 1. Der Gemeinderat beauftragt die Gemeindeverwaltung, in der Schulkindbetreuung die Angebotsstrukturen so anzupassen, dass sie den Vorgaben aus der Umsetzung des Rechtsanspruchs ab dem Schuljahr 26/27 entsprechen und für alle Grundschülerinnen und Grundschüler offen sind. 2. Damit endet die aktuelle Angebotsstruktur zum 31. August 2026. 3. Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung die dargestellten Planungskriterien in Kooperation mit der Grundschule bei der Weiterentwicklung des Angebots der Schulkindbetreuung anzuwenden. 4. Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung die Betreuungszeitstrukturen den gesetzlichen Mindestvorgaben anzupassen und zudem das Angebot einer zusätzlich beitragspflichtigen Frühbetreuung (9. Betreuungsstunde) in den Unterrichtswochen umzusetzen. 5. Die Verwaltung führt das mit einer zeitnahen Fortschreibung - der Betreuungsmodule, - der Satzung, - des Betreuungsvertrages fort. 6. Der Gemeinderat stimmt dem Vorschlag der Verwaltung zu, die in Beuren praktizierte Gebührenstruktur fortzuführen und für das kommende Schuljahr die Beitragshöhe mit 9,20 € / Betreuungstunde / Monat anzuwenden. Die Kosten für die Mittagsverpflegung kommen wie bisher dazu und werden über Kitafino abgerechnet. 7. Zukünftig wird der bisher händisch erhobene einmalige Elternbeitrag für Verbrauchsmaterialien mit dem 01.11. per Lastschrift eingezogen. Es wird auf den ausführlichen Bericht von Frau Euchner in diesem Amtsblatt verwiesen.

Änderung der Satzung und Benutzungs- und Gebührenordnung für die Schulkindbetreuung der Gemeinde Beuren

In Verbindung mit der Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagesbetreuung aus dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) stehen auch strukturelle Änderungen in der Schulkindbetreuung an. Diese ziehen auch eine Änderung der Satzung und der Benutzungs- und Gebührenordnung nach sich. Das sind bei der Satzung: § 2 Zweck: Änderung des zeitlichen Umfangs aufgrund des GaFöG § 4 Zeitlicher Umfang: Rhythmisierung der Betreuungszeiten, auch im Bereich der Ferienbetreuung § 7 Benutzungsgebühren: Notwendig durch die Rhythmisierung und Änderung der Betreuungszeiten Das sind bei der Benutzungs- und Gebührenordnung § 2 Betreuungszeiten: regelt die neuen Betreuungszeiten und wann die Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung notwendig ist. § 3 Betreuungsentgelt: die früheren Module 4 und 5 werden zu einem Modul 4 zusammengefasst. Dementsprechend ändert sich die Gebühr für dieses Modul. § 4 Ferienbetreuungszeiten: Rhythmisierung der Betreuungszeiten von 08:00 – 13:00 Uhr und von 08:00 – 16:00 Uhr § 6 Aufnahme: die Aufnahmekriterien werden dem GaFöG angepasst Der Änderung der Unterrichtsbeginns der Grundschule von 07:45 Uhr auf 08:00 Uhr wurde bei der Gesamtlehrerkonferenz Mitte Dezember 2025, bei der Gesamtelternbeiratssitzung am 27.01.2026 und bei der Schulkonferenz am 27.01.2026 seitens der jeweiligen Teilnehmenden zugestimmt. Da die Begrifflichkeit Kernzeit-, Ganztages- und Ferienbetreuung nach dem Ganztagsförderungsgesetz nicht mehr zutreffend ist, nennt sich die Betreuungseinrichtung zukünftig „Schulkindbetreuung an der Willi-Gras-Grundschule“. Der Gemeinderat stimmt einstimmig der Änderung der Satzung und Änderung der Benutzungs- und Gebührenordnung sowie der Gebührenänderung zum 01.09.2026 zu.

Bausache in Beuren, Hohenneuffenstraße 43 - Antrag auf Ausnahme: Errichtung eines Carports,
sowie Errichtung einer überdachten Terrasse

Die Bauherrschaft beantragte die Errichtung eines Carports, sowie die Errichtung einer überdachten Terrasse in der Hohenneuffenstraße 43 in Beuren, Flst. 953/2. Es wurde ein Antrag auf Abweichung, Ausnahme und Befreiung nach § 56 LBO i.V.m. § 31 BauGB eingereicht. Aufgrund von Unklarheiten in den Planunterlagen versagte der Gemeinderat zunächst seine Zustimmung zur Überschreitung des im Bebauungsplan festgelegten Baufensters und versagte das Einvernehmen.

Feststellung des Jahresabschlusses der Panorama Therme Beuren für das Jahr 2022

Die Kobera Steuerberatungsgesellschaft hat zusammen mit der Kämmerei den Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2022 erstellt. Kämmerer Markus Walter stellt den Jahresabschluss in der Gemeinderatssitzung vor. Die Kämmerei hat gemäß § 16 des Eigenbetriebsgesetzes den Lagebericht für das Jahr 2022 gefertigt. Außerdem hat Herr Armin Sailer, Wirtschaftsprüfer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Condit GmbH, die Abschlussprüfung für das Jahr 2022 vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2022 schließt mit einem Jahresverlust in Höhe von 315.046,92 € (Vorjahr: Verlust 1.670.915,74 €) ab. Weitere Einzelheiten sind den Abschlussunterlagen 2022 der KOBERA und dem Lagebericht zu entnehmen. Dem Gemeinderat wird vorgeschlagen, den Jahresverlust in Höhe von 315.046,92 € auf neue Rechnung vorzutragen. Wirtschaftsprüfer Herr Armin Sailer hat für den Jahresabschluss 2022 und den Lagebericht einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.  Der als Anlage 1 der Sitzungsvorlage beigefügte Jahresabschluss des Eigenbetriebs Panorama Therme Beuren für das Wirtschaftsjahr 2022 wird einstimmig durch den Gemeinderat festgestellt. Die Kobera Steuerberatungsgesellschaft mbH, Herrenberg wird mit der Erstellung des Jahresabschlusses 2023 und 2024 beauftragt. Die Condit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2023 und 2024 beauftragt.

Verschiedenes

Bürgermeister Gluiber informiert das Gremium, dass am 12.04.2026 das Eröffnungsfest des Beurener Genussmarktes im Rahmen einer Gläsernen Produktion geplant ist. Es werden rund um den Genussmarkt Stände der Genossen und Lieferanten angeboten. Am vergangenen Freitag war Landrat Musolf zu touristischen Gesprächen in Beuren. Als Abschluss des Termins fand die Besichtigung des Beurener Genussmarktes statt. 

Die Bearbeitung des Widerspruchsverfahrens des Baugebiets Hagnach/Brühl dauert zwischenzeitlich schon über drei Jahre. Der Landes NABU hatte gegen die vom Landratsamt Esslingen erteilte Ausnahmegenehmigung auf Umwandlung eines Streuobstbestandes am 20.12.2022 Widerspruch eingelegt. Im vergangenen Sommer wurde die Gemeinde Beuren nun durch das Regierungspräsidium Stuttgart aufgefordert, eine Stellungnahme im Rahmen der Anhörung zum Verfahren abzugeben. Die Gemeinde reichte die umfangreichen Unterlagen zur Prüfung beim Regierungspräsidium Stuttgart ein und hat seit einem halben Jahr nun nichts mehr gehört. Der Rechtsanwalt der Gemeinde Beuren verfasste kürzlich ein Schreiben an das Regierungspräsidium Stuttgart mit einer Sachstandsanfrage. Er teilte Herrn Bürgermeister Gluiber in diesem Zusammenhang mit, dass erfahrungsgemäß die Bearbeitung von Widerspruchsverfahren beim Regierungspräsidium nicht in Monaten, sondern in Jahren bemessen werden. Der Gemeinderat und Bürgermeister Gluiber bringen ihren Unmut über die lange Bearbeitungszeit zum Ausdruck. Es soll nun die Landtagswahl abgewartet werden und dann möchte Herr Gluiber nochmals auf die neue Landesregierung zugehen.

Bürgermeister Gluiber berichtet, dass auf dem Dach der Panorama Therme Beuren schon seit vielen Jahren eine Kamera für Panoramaaufnahmen der Gemeinde Beuren installiert ist. Die Bilder dieser Kamera werden auf verschiedenen Kanälen, wie zum Beispiel dem Wetterfrühstücksfernsehen oder youtube ausgespielt. Im vergangenen Jahr gab es mehrere Mio. Betrachter auf den verschiedenen Plattformen.

Gemeinderat Oswald berichtet, dass die Sanierung des Brunnens am Karlsplatz nun fertiggestellt wurde. Die Resonanz aus der Bürgerschaft sei sehr positiv.

Aus dem Gemeinderat vom 26.01.2026

Bekanntgaben

Bürgermeister Gluiber gab bekannt, dass es in der letzten Ehrungssitzung vom 19.01.2026 keine nichtöffentliche Sitzung gab und somit keine Beschlüsse gefasst wurden. In der Gemeinderatssitzung vom 08.12.2025 gab es in der nichtöffentlichen Sitzung keine Beschlussfassung.

 

Einwohnerfragestunde

Es gab eine Rückfrage aus der Bürgerschaft, welche an Bürgermeister Gluiber zum Stromausfall am 1. Weihnachtsfeiertag herangetragen wurde. Bürgermeister Gluiber führte aus, dass es am 25.12.2025 zu einem teilweisen Stromausfall in Beuren gekommen war. Ursache war ein Kabelschaden auf der Strecke zwischen der Firma Stumpp und Schüle und der Trafostation Panoramaweg. Durch den Kurzschluss löste der betreffende Schalter im Umspannwerk Neuffen aus. Dadurch waren 12 Trafostationen in Beuren sowie die dort angeschlossenen Kunden stromlos. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke Neuffen war umgehend vor Ort, konnte die schadhafte Kabelstrecke lokalisieren und vorläufig außer Betrieb nehmen. Die Stromversorgung konnte bis etwa 11.00 Uhr vollständig wiederhergestellt werden.

 

Erweiterung und Umbau Feuerwehrhaus Beuren

Das Haus der Feuerwehr stammt ursprünglich aus Ende der 1960er Jahre und wurde als Fabrikgebäude gebaut. Anfang der 1980er Jahre konnte die Gemeinde das Gebäude erwerben und zum Haus der Feuerwehr umbauen. Über viele Jahre diente der große Saal als Sitzungssaal für den Gemeinderat. In der darüberliegenden Wohnung waren ein großer Besprechungsraum sowie das Gemeindearchiv untergebracht. Mit dem Bau des neuen Rathauses und der Fertigstellung des Sitzungssaals sowie des Besprechungsraums, wurden die Räumlichkeiten aufgegeben und vermietet. Im Augenblick wohnen in der Wohnung mehrere ukrainische Flüchtlinge. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Beuren haben stetig in der Zahl der Mitglieder zugenommen, so dass die Mannschaft mittlerweile über 60 aktive Personen, Männer und Frauen umfasst. Die Jugendfeuerwehr ist auf maximal 20 Personen, Jungen und Mädchen ausgelegt. Die Gerätschaften und Fahrzeuge haben aufgrund der Anforderungen und des Gefahrenpotenzials in der Gemeinde Beuren auch stetig zugenommen. Bei einer Begehung mit einem Vertreter der Unfallkasse Baden-Württemberg wurde festgestellt, dass insbesondere die Umkleidesituation zwar Bestandsschutz hat, aber mehr als unbefriedigend ist. Hinzu kommt, dass im Haus der Feuerwehr keine Schwarz-Weiß-Trennung, also keine Trennung zwischen verschmutzten und sauberen Kleidungsstücken vorhanden ist. Auch Sanitärräume mit Duschen sind nicht vorhanden. Wenn man also verschmutzt vom Einsatz oder der Übung kommt, hat man keine Möglichkeit, sich entsprechend zu reinigen. Auch die Größe der Einsatzzentrale, beziehungsweise des kleinen Kommandantenbüros, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Darüber hinaus ist die ganze Haustechnik marode. Es kommt immer wieder zu Rohrbrüchen an Wasser- und Abwasserleitungen, und auch die Elektroinstallationen entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard. Die Heizungsanlage ist an ihrem Lebensende und könnte durch einen Nahwärmeverbundanschluss an die Panorama Therme abgelöst werden.

Um eine funktionierende Feuerwehr zu gewährleisten, sind daher Sanierungs- und Anbauarbeiten am Haus der Feuerwehr erforderlich. Nur so kann die Freiwillige Feuerwehr Beuren für die Zukunft ausgerüstet werden. Vor dem Hintergrund des Bevölkerungsschutzes und vor dem Hintergrund immer häufiger auftretender besonderer Naturereignisse und gehäufter Feuerwehreinsetze unterschiedlichster Art, wurde ein dringender Handlungsbedarf gesehen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass die Verwaltung beauftragt wird, gemeinsam mit dem Architekturbüro Koch und der Freiwilligen Feuerwehr Beuren die ersten angestrengten Planungen in einem realistischen Vorentwurf zu konkretisieren und eine Kostenschätzung durch das Architekturbüro daraus erstellen zu lassen.   Die Verwaltung wurde beauftragt, mit dem Architekturbüro Koch einen entsprechenden Honorarvertrag abzuschließen, der zunächst die Leistungsphase Vorentwurfsplanung enthält und eine Stufenvergabe vorsieht. Die Verwaltung wurde weiter beauftragt, die Zuschussmöglichkeiten zu prüfen, insbesondere spezielle Zuschüsse für Feuerwehrhäuser und den Einsatz des Beurener Anteils am Sondervermögen des Bundes zu prüfen. Geprüft werden soll auch, ob die Zuschüsse kombinierbar sind. Eine erste Planungsrate in Höhe von 50.000 Euro soll den Haushaltsplan 2026 aufgenommen werden.

 

Annahme von Spenden

Der Gemeinderat stimmte der Annahme der Spende in Höhe von 500,00 € des Fördervereins der Willi-Gras-Grundschule Beuren für Pausenhof-Spiele zu. Außerdem stimmte er der Annahme des Nachlasses des Siegfried Heckel in Höhe von 10.000 € zur Gründung der Bürgerstiftung zu. Bürgermeister Gluiber informierte, dass die Bildungsstiftung der Kreissparkasse das Theaterstück „Lümmel – eine tierische Freundschaft“ für die Grundschule organisiert hat.

 

Verschiedenes

Bürgermeister Gluiber berichtete, dass aktuell auf der Wiese gegenüber des Genussmarktes vor der Friedhofshecke unerlaubterweise geparkt wird. Die Verstöße werden durch das Ordnungsamt der Gemeinde Beuren geahndet. Die Verwaltung schlägt vor, auf dieser Wiese weitere Stellplätze vorzusehen. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag der Verwaltung zu.

Darüber hinaus informierte Bürgermeister Gluiber, dass mit dem neu aufgelegten Jahresprogramm nun ein neuer Weg eingeschlagen werden soll und die „Beurener Senioren“ in „Beurener Generationentreff“ umbenannt werden. Wie viele Gruppierungen und Vereine habe auch die Beurener Senioren mittlerweile Nachwuchsmangel. Mitbürgerinnen und Mitbürger, die gerade das Rentenalter erreicht haben fühlen sich oft nicht angesprochen und kommen nicht zu den Angeboten und Veranstaltungen. Andere wiederum würden gerne auch im jüngeren Alter an Programmpunkten teilnehmen und trauen sich vielleicht nicht. Um diesem Problem des Zugehörigkeitsgefühls etwas aus dem Weg zu gehen, kam die Idee auf eine neue Bezeichnung für die sehr aktive Gruppe zu finden. Also wurde überlegt und geschaut und es kam „Beurener Generationentreff – Miteinander leben und erleben!“ heraus. Es soll sich mit dem Start dieses Programms jeder angesprochen fühlen, der es möchte. Zu den Veranstaltungen und Angeboten sind somit alle herzlich willkommen, gleich welchen Alters!

  

Aus dem Gemeinderat vom 19.01.2026 - Ehrungssitzung

Bekanntgaben 

 

Bürgermeister Gluiber berichtete über die CMT, bei der auch die Gemeinde Beuren mit der Panorama Therme vertreten ist. Interessierte Besucher finden die Stände in der Halle 6.

 

Jahresrückblick 2025 in Bildern

Bürgermeister Gluiber zeigte ein lebhaftes Jahr 2025 in Bildern.

Es wurden zahlreiche Momentaufnahmen aus der Natur in und um Beuren und Balzholz, verschieden Motto-Aktionen der Panorama Therme, die Sanierung der Kleinschwimmhalle mit Helferfest, die Erweiterung des Kindergartens Kelterplatz An der Raise, die bauliche Entstehung des Genussmarktes, der Besuch vom Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und viele weitere Eindrücke aus dem Jahr 2025 gezeigt.

 

Ehrung der Blutspender 2025

Jan Herrmann vom DRK Neuffen-Beuren übernahm gemeinsam mit Bürgermeister Gluiber die Auszeichnung der langjährigen Blutspenderinnen und Blutspender. Jan Herrmann betonte, wie wichtig eine Blutspende, insbesondere das regelmäßige Blutspenden ist. Täglich werden in Deutschland ca. 15.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Spende können bis zu 3 Leben gerettet werden. Wer Blut oder Blutplasma spendet, gibt deshalb nicht nur etwas von einer roten Körperflüssigkeit ab, sondern schenkt anderen Leben. Blutspenderinnen und Blutspender tragen ihren Teil dazu bei, dass beispielsweise ein verletztes Kind wieder lachen oder ein schwer erkrankter Erwachsener wieder laufen kann. Blutspenderinnen und Blutspender sorgen dafür, dass andere Menschen überleben können. Für dieses stilles, selbstloses Handeln wurde den mehrfach Blutspenderinnen und Blutspendern eine Ehrennadel mit Urkunde und ein Präsent für ihr mitmenschliches Verhalten überreicht.

Hierbei waren Bettina Bihlmayr, Tobias Dinkelmeyer, Nico Kirchner, Ilka Sternemann, Stefan Spalt für 10 Spenden; Anette Fesseler-Blackburn für 25 Spenden; Ulrike Buck für 50 Spenden; Harald Scherzer für 75 Spenden, Günter Cejpa und Ulrich Knapp für 100 Spenden eingeladen.

 

Ehrung von Sportlern und ehrenamtlichen Tätigen

Bianca Strobel wurde für ihre herausragende sportliche Leistungen geehrt. Bei der Deutschen Pole & Aerial Meisterschaft 2025 hat sie am 22.Juni 2025 den ersten Platz erreicht. Zudem gewann Sie am 23.Oktober 2025 die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft in Buenos Aires, Argentinien.

Diana Knapp-Unyi hielt die Laudatio und erörterte den sportlichen Werdegang und die erreichten Meilensteine von Bianca Strobel.

 

Verschiedenes

Zu diesem Tagesordnungspunkt gab es keine Meldungen.

 

Aus dem Gemeinderat vom 06.07.2026

Bekanntgaben

In der letzten nichtöffentlichen Sitzung am 22.06.2026 wurden über verschiedene Aktionen für das Jubiläumsjahr 2027, genauer für das 50 – jährige Jubiläum der Panorama Therme Beuren sowie 55 Jahre Kleinschwimmhalle mit Wiedereröffnung gesprochen. Ein genaues Konzept wird noch erarbeitet.

Außerdem wurde die Mitgliedschaft der Gemeinde Beuren im Förderverein Höhenfreibad Neuffener Tal e.V. beschlossen und zwei Stundungsanträgen zugestimmt.

 

Erneuerung der Wasserleitung Goethestraße zwischen Neuffener Straße und Jahnstraße – Ingenieurvertrag

Das Ingenieurbüro Blankenhorn hat ein Honorarangebot in Höhe von rund 11.900 € netto vorgelegt.

Das Gremium beauftragte die Verwaltung für die genannte Maßnahme mit dem Ingenieurbüro Blankenhorn einen Ingenieurvertrag auf Basis des abgegebenen Honorarangebotes abzuschließen.

 

Ausbau Härtenbühlstraße, 1. BA Vorstellung der Maßnahme: Erneuerung von Kanal, Wasserleitung, Straßenraum sowie Mitverlegung von Breitband-Leerrohren

Herr Reichenecker vom Ingenieurbüro Blankenhorn erläuterte die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen in der Härtenbühlstraße und ging dabei auch auf die verschiedenen Möglichkeiten zur Gestaltung des Straßenraums, insbesondere auf die Steuerung und Entschleunigung des Durchfahrtsverkehrs ein. Im Rahmen einer Zustandsbewertung wurde festgestellt, dass sowohl die Wasserleitung als auch die Kanalisation in der Härtenbühlstraße in einem schlechten baulichen Zustand sind und erneuert werden müssen. Die Härtenbühlstraße ist eine wichtige innerörtliche Wohnstraße der Gemeinde Beuren. Auch der Aufbau der Fahrbahn entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine dauerhaft belastbare und verkehrssichere Anwohnerstraße. Eine reine Oberflächensanierung ist aufgrund des Gesamtzustandes nicht wirtschaftlich. Daher wird eine vollständige Erneuerung der Straße einschließlich der unterirdischen Infrastruktur erforderlich.

Bürgermeister Gluiber kündigte eine Informationsveranstaltung für die Anwohner und Eigentümer der Härtenbühlstraße am 21.07.2026 in der Kelter an. Hierbei sollen die Planungen und die vorgesehene Gestaltung der zukünftigen Härtenbühlstraße vorgestellt werden. Bürgermeister Gluiber betonte, dass bei der weiteren Planung auch die Fragen und Anregungen aus der Bürgerschaft berücksichtigt werden.

Die Kosten für die Maßnahme befinden sich aktuell im Stadium der Vorplanung. Das Ingenieurbüro Blankenhorn erarbeitete eine vorläufige Kostenkalkulation in Höhe von 250.000 € brutto für den Kanalbau, 230.000 € netto für die Wasserleitung, 460.000 € brutto für den Straßenbau, 35.000 € brutto für die Straßenbeleuchtung und 45.000 € brutto für die Breitbandleerrohre.

Die mit der Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen für die Anlieger sollen so gering wie möglich gehalten werden.

 

Das Gremium fasste einstimmig den Beschluss

 
  1. Der Gemeinderat beschloss die grundsätzliche Sanierung der Härtenbühlstraße in zwei Bauabschnitten:

Bauabschnitt 1: Gartenstraße bis Uhlandstraße

Bauabschnitt 2 : Uhlandstraße bis Goethestraße

  1. Der Gemeinderat stimmte der Erneuerung der Wasserleitung und der Kanalisation im Zuge der Straßensanierung zu.
  2. Der Gemeinderat beschloss die Mitverlegung von Breitband-Leerrohren im gesamten Ausbauabschnitt.
  3. Der Gemeinderat nahm die vom Ingenieurbüro Blankenhorn erarbeiteten Planungsvarianten zur Kenntnis und beauftragte die Durchführung einer Bürgerinformation mit den betroffenen Anliegern und Anwohnern.
  4. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Entwurfsplanung auf Grundlage der weiterzuverfolgenden Variante auszuarbeiten und die Maßnahme in die Haushalts- und Finanzplanung aufzunehmen.
  5. Die Verwaltung wurde beauftragt, zu prüfen, ob es sich bei der Härtenbühlstraße um eine historische Straße handelt oder ob es sich um eine erstmalige endgültige planmäßige Herstellung handelt und Erschließungsbeiträge abgerechnet werden müssen.
 

Namensbezeichnung Härtenbühlstraße / Härdtenbühlstraße

Im Zuge der Sanierung der Härtenbühlstraße könnte die derzeit unklare Namensgebung der Straße bereinigt werden. Im Laufe der Jahre haben sich unterschiedliche Schreibweisen gebildet.

Bei einer einheitlichen Umbenennung müsste entweder die Raumordnung der Gemeinde angepasst werden und somit sämtliche Anwohner ihre Personalausweise ändern lassen oder das Liegenschaftskataster umgeschrieben werden und somit sämtliche Grundbücher aller Eigentümer durch das Grundbuchamt angepasst werden.

Der Gemeinderat sprach sich einstimmig gegen eine Anpassung der Straßennamen aus. Für das Gremium lag weder eine Verwechslungsgefahr, noch eine rechtliche Notwendigkeit zur Anpassung vor.

 

Weiterentwicklung des Fahrzeug- und Maschinenkonzeptes des Bauhofes – Beschaffung eines weiteren FUSO Canter 6S15e und Umsetzung eines einheitlichen Abrollsystems

Bürgermeister Gluiber berichtete, über die vorangegangene nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung in welcher der Gemeinderat die Fahrzeuge im Bauhof begutachtet hat und sich die vorgesehenen Einsatzbereiche von Bauhofleiter Tobias Krieg erläutern ließ.

Der Gemeinderat nahm das fortgeschriebene Fahrzeug- und Maschinenkonzept des Bauhofes zur Kenntnis und stimmte der weiteren Umsetzung des bereits begonnenen Fuhrparkkonzeptes mit standardisierten FUSO-Canter-Fahrzeugen und einem einheitlichen Abrollsystem zu. Außerdem beschloss er die Beschaffung eines weiteren FUSO Canter 6S15e zum Angebotspreis von 34.800 € netto als Ersatz für den Ford Pritschenwagen. Die Verwaltung wurde beauftragt die notwendigen Schritte zur Beschaffung sowie zur Umrüstung auf das kommunale Abrollsystem einzuleiten. Der Ford Pritschenwagen soll veräußert werden.  

 

Beschaffung von Winterdienstgeräten und Umrüstung des vorhandenen FUSO Canter 6S15 für den kommunalen Winterdienst

Der Gemeinderat beschloss die technische Nachrüstung des vorhandenen FUSO Canter 6S15 zur Nutzung als Winterdienstfahrzeug zum Angebotspreis von 36.949,50 € brutto, die Beschaffung eines Aufbaustreuers der Firma Kugelmann zum Angebotspreis von 28.500,50 € brutto und die Beschaffung eines Schneepfluges der Firma Kugelmann zum Angebotspreis von 13.328,00 € brutto. Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 78.778,00 € brutto werden bereitgestellt. Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt die erforderlichen Aufträge zu erteilen und den FUSO Canter künftig als zentrales Winterdienstfahrzeug des Bauhofes einzusetzen.

 

Verschiedenes

 
  • Das Gremium beriet über ein neues Design für das Ortseingangsschild für das Brunnenfest. Vorab wurde von der Designagentur Röner zwei Vorschläge erstellt. Diese wurden bereits in der Vereinsvertreterversammlung des Handels- und Gewerbevereins (HGV) zur Abstimmung vorgelegt und anschließend noch einmal angepasst. Die Anregungen des Gemeinderats werden ebenfalls in das neue Design eingearbeitet.