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Aus dem Gemeinderat vom 20.05.2019

Es gibt viel zu tun in der Willi-Gras-Grundschule –

Schulsozialarbeit ist nicht mehr wegzudenken

 

Zu Beginn der Sitzung gab Bürgermeister Gluiber die Beratungspunkte aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung bekannt. Der Rat habe auf die Bürgerversammlung vom 08.04.2019 zum Thema „touristische Entwicklung“ zurückgeblickt. Des Weiteren hat der Gemeinderat einstimmig einen in einer frühen Sitzung bereits geplanten Beschluss zum Erwerb von zwei Flurstücken für den Wohnmobilstellplatz bestätigt. Abschließend wurde der gemeindeeigene Bauplatz in der Beurener Straße gemäß den Vergaberichtlinien der Gemeinde vergeben.

 

Bericht der Schulleiterin der Willi-Gras-Grundschule

Die Schulleiterin Ines Handel berichtete ausführlich von den Themen, die die Willi-Gras-Grundschule Beuren aktuell bewegen. Ein Thema sei die Medienausstattung der Grundschule sowie die Präventionsarbeit im Umgang mit den Medien. Derzeit erarbeite die Schule einen Medienentwicklungsplan, in welchem Internetzugänge für die Klassenzimmer, Laptops, Tablets sowie Beamer für die Kinder vorgesehen seien. Die Medieneinbindung sehe der Bildungsplan vor. Frau Handel klärte auf, dass auch Handys und die Nachrichten-App WhatsApp zwischenzeitlich Einzug in die Grundschule gehalten haben.

Weitere wichtige „Baustellen“ sind die Änderung der aktuellen Toilettensituation, Austausch der Schulmöblierung, Umbau des Werkraumes mit Einbau einer Küchenzeile sowie die Umgestaltung der Aula. Ein weiteres wichtiges Thema sei die Gewaltprävention, welche zunehmend an Bedeutung gewinne. Hier sei vor allem die Arbeit des Schulsozialarbeiters Nicolai Amann eine große Unterstützung. Zur Erfüllung des gemeinsamen Erziehungs- und Bildungsauftrages gewinne auch die Elternarbeit immer mehr an Wichtigkeit.   

Frau Handel teilte außerdem mit, dass mit steigenden Schülerzahlen im Jahr 2019 zu rechnen ist. Aktuell besuchen 116 Kinder die Schule, im nächsten Jahr werden voraussichtlich 128 Kinder unterrichtet. 

Zum Thema Schulschwimmen äußerte sich die Schulleiterin dahingehend, dass es für sie eine schreckliche Entwicklung sei, dass Kinder heutzutage nicht mehr schwimmen können. Ein Schwimmangebot zu haben halte sie für äußerst wichtig. Sie freue sich darüber, dass es in Beuren die Möglichkeit gibt, Schwimmen in der Schule anzubieten.

Zusammengefasst teilte die Schulleiterin Ines Handel mit, dass es einige „Baustellen“ in der Schule gebe. Dennoch sei sie sehr zufrieden mit der Ausrichtung, der Entwicklung und dem Miteinander in der Willi-Gras-Grundschule Beuren. Einen Wunsch der Kinder, betont die Schulleiterin, solle sie an die Verwaltung und den Gemeinderat weitergeben: Da die Viertklässler mit dem Rad zur Schule fahren dürfen, wünschen sich diese eine „Bikerbahn“, auf welcher man Treppen runterfahren könne oder über einen Rasen „heizen“ dürfe.

Der Gemeinderat bedankte sich bei Frau Handel für die Ausführungen und beauftragte einstimmig die Verwaltung, die „Baustellen“ an der Willi-Gras-Grundschule gemäß der von der Schule vorgelegten Prioritätenliste, soweit dies im Haushalt möglich ist, abzuarbeiten. Er beauftragte die Schulleitung sich beim Schulamt über die Konsequenz des theoretischen Wegfalls des Schulschwimmens und dessen Folgen zu erkundigen. Im Bildungsplan ist Schwimmen als Unterrichtseinheit verankert. Müsste die Kleinschwimmhalle geschlossen werden, könnte die Situation entstehen, dass die Beurener Schüler in keinem anderen Bad unterkommen würden. Dadurch könnte die Schule der Verpflichtung,  das Fach Schwimmen zu unterrichten, nicht mehr nachkommen, was einem Verstoß gegen den Bildungsplan gleich kommen könnte, so Bürgermeister Gluiber.  Hintergrund für die Fragestellung ist die Aussage von Ministerin Eisenmann, die die Unterhaltung und das zur Verfügung stellen von Schwimmhallen als nicht zuschussfähige Aufgabe der Kommune sieht.      

 

Bericht über die Schulsozialarbeit an der Willi-Gras-Grundschule

Nicolai Amann berichtet über seine Arbeit an der Willi-Gras-Grundschule. Er informiert darüber, dass die Elternarbeit zunehmend an Wichtigkeit gewinne und auch der Dialog zwischen Kind, Eltern, Lehrern und dem Schulsozialarbeiter immer wichtiger werde.

Wie auch in den Vorjahren biete er weiterhin eine Fair-Play-AG, eine Streitschlichterausbildung und Pausenfußball an. Es finden regelmäßig Schulversammlungen statt, das Forum Klassensprecher werde ausgebaut. Schüler dürfen an der Ausgestaltung der Schulordnung zukünftig partizipieren.

Anhand seiner eigenen Statistiken und denen des Landes Baden-Württemberg zeigt er die Entwicklung in der Arbeit mit den verschiedenen Kindern auf. Er fasst zusammen, dass die Gruppenarbeit in den Klassen eher weniger werde, an Bedeutung gewinne die Einzelarbeit. Es gebe Bedarf für die Schulsozialarbeit an der Willi-Gras-Grundschule, auch bereits in den unteren Klassenstufen.    

 

Verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2019

Der Gemeinderat beschloss bei einer Enthaltung die Durchführung von zwei verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr 2019. Zum einen werden anlässlich des Brotmarkts am 23. Juni 2019, zum anderen werden am  8. September 2019 anlässlich des Brunnenfests die teilnehmenden Geschäfte von 12 bis 17 Uhr geöffnet sein.

 

Annahme von Spenden

Der Gemeinderat stimmte einstimmig der Annahme von Spenden in Höhe von 2.402,25 Euro sowie einer Sachspende (Gemälde des Künstlers Otto Kübler) zu.  

 

Antrag auf kommunalrechtliche Zusatzbezeichnung –

„Staatlich anerkannter Erholungsort mit Heilquellen-Kurbetrieb“

Bürgermeister und Kurdirektor Daniel Gluiber informierte darüber, dass in der Gemeinde das Alleinstellungsmerkmal Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb besser hervorgehoben werden solle. Dazu gebe es derzeit eine Initiative des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg. Um den „Titel“ „Staatlich anerkannter Erholungsort mit Heilquellen-Kurbetrieb“ tragen zu dürfen, müsse von der Gemeinde die Verleihung einer – dem Kurortprädikat entsprechenden – kommunalrechtlichen Zusatzbezeichnung beim Innenministerium beantragt werden. Sobald das Ministerium das Führen der kommunalrechtlichen Zusatzbezeichnung genehmigt hat, kann diese auf den Ortstafeln angebracht werden. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Beantragung der kommunalrechtlichen Zusatzbezeichnung „Staatlich anerkannter Erholungsort mit Heilquellen-Kurbetrieb“, ersatzweise die Bezeichnung „Staatlich anerkannter Ort mit Heilquellen-Kurbetrieb“ für die Gemeinde und stimmte der Führung der Zusatzbezeichnung auf den Ortstafeln nach der Verleihung zu. Auch stimmte er den entstehenden Kosten für die Anschaffung der Ortstafeln zu und beauftragte die Verwaltung, die Umsetzung voranzutreiben.

 

Bausachen

Zum Bauantrag auf Genehmigung der Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit vier Wohneinheiten mit erdüberdeckter Tiefgarage und offenen Stellplätze auf den Flurstücken 81/2, 81/5, 82/1, 90, 90/1, 90/2, 91, 82/4, Hauptstraße 15, beschloss der Gemeinderat einstimmig die Vertagung der Entscheidung über das Einvernehmen der Gemeinde. Die Verwaltung wurde beauftragt, der Bauherrin mitzuteilen, dass diese die Regelungen der Baufibel der Gemeinde stärker beachten müsse und außerdem weitere Aussagen zur Gestaltung der Fassade und dem Dach tätigen müsse. Die Gewährung von Sanierungsmitteln im Sanierungsgebiet wurde für ein schmäleres, kürzeres, niedrigeres und etwas nach vorne versetztes Haus in Aussicht gestellt. Des Weiteren wurde beschlossen, dass vom Bauherrn fehlende Angaben zur Vermaßung nachgeliefert werden sollen. Aufgrund der beengten Situation vor Ort und der Sicherung der öffentlichen Straße sowie der anliegenden Häuser hält der Gemeinderat die Durchführung eines Beweissicherungsverfahrens auf Kosten der Bauherrschaft für notwendig.

 

Bezüglich des Antrags auf Genehmigung des Abbruchs der bestehenden Garagen und des Lagerschuppens und dem Antrag auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage auf Flurstück Nr. 10, Seeweg 3 wurde einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Zum Antrag auf Genehmigung des Neubaus einer Unterstellhalle und dem Anbau einer Maschinenhalle auf Flurstück 959, Seeweg 66 wurde einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Vom Abbruch baulicher Anlagen auf dem Flurstück nahm der Gemeinderat Kenntnis.

 

Sanierung der Tiefenbachstraße

Bürgermeister Gluiber informierte darüber, dass ab dem 11.06.2019 die Sanierung der Tiefenbachstraße beginnen werde.  

 

Bezuschussung der Sanierung der Kleinschwimmhalle

Bürgermeister Gluiber berichtete, dass er bei der Eröffnung der hochgehberge am Hohenneuffen mit Herrn Ministerpräsident Kretschmann bezüglich der Förderung der Kleinschwimmhalle gesprochen habe. Nach Meinung des Ministerpräsidenten, sei das Thema Schwimmen Aufgabe der Eltern und der Kommune.

 

 

 

Kontakt Gemeinde

Gemeindeverwaltung Beuren
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