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Aus dem Gemeinderat vom 08.10.2018

Theaterprojekt mit der Beurener Einwohnerschaft für den Gemeinderat vorstellbar –

Planungen für den neuen Standort des Recyclinghofs gehen voran

 

Vorkaufsrecht für das Gebäude Hauptstraße 19

In der nichtöffentlichen Sitzung vom 25.09.2018 gab Bürgermeister Gluiber bekannt, dass die Gemeinde bezüglich des Erwerbs des derzeit zum Verkauf stehenden Teils des Gebäudes Hauptstraße 19 ihr Vorkaufsrecht nicht ausüben werde.

 

Sanierung der Kleinschwimmhalle

Der Gemeinderat hatte am 10.09.2018 der Stellung eines Förderantrags im Rahmen des Bundesprogramms zur Sanierung von Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen zugestimmt, erläutert Bürgermeister Gluiber. Im Rahmen dieses Programmes habe die Gemeinde einen Antrag zur Förderung der Sanierungsmaßnahmen mit 90 Prozent gestellt.   

 Im Rahmen der Antragsstellung wurden sowohl sämtliche Bundestagsabgeordneten wie auch der Minister Guido Wolf MdL angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Die Bundestagsabgeordneten Hennrich,  CDU, und die Bundestagsabgeordnete Alt, FDP, haben ein gemeinsames Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer mit der Bitte um Berücksichtigung im Zuschussprogramm gesendet. Auch aus dem Ministerium der Justiz und für Europa und vom Wahlkreisbüro des Bundestagstagsabgeordneten Herrn Gastel, Bündnis 90/ Die Grünen seien Unterstützungssignale gekommen.    

Bürgermeister Gluiber erhielt die Einladung, am 12.10.2018 nach Berlin zu fliegen, um dort das Projekt „Kleinschwimmhalle“ beim parlamentarischen Staatssekretär zu präsentieren.

Vom Gemeinderat wurde die Wichtigkeit der Sanierung der Kleinschwimmhalle betont. Jahrzehntelang habe man sich für den Erhalt der Kleinschwimmhalle eingesetzt. Schwimmen sei verankert im Lehrplan und die Kleinschwimmhalle Beuren sei von regionaler Bedeutung. Bürgermeister Gluiber betont, dass die Kleinschwimmhalle auch für Präventions- und für Rehabilitationsmaßnahmen wichtig sei.

Für die Präsentation in Berlin nahm der Gemeinderat den Vorentwurf der Planungen zur Kenntnis. Mit dem Vorentwurf seien noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen, sowohl was die Gebäudeoptik, Gebäudegröße, die Beckengröße usw. als auch den barrierefreien Zugang und weitere Planungsdetails betreffe. Diese würden in der Klausurtagung am 17.11.2018 näher besprochen werden. Auch neue Ideen können dort mit aufgenommen und eingebracht werden.

Im Rahmen der Klausurtagung werde eine ähnliche Schwimmhalle wie die Beurener Kleinschwimmhalle, die durch das Planerteam Morgenthaler, Kurzmann und Osthoff bis vor wenigen Monaten saniert wurde, in Albstadt besichtigt.

  

Theaterprojekt Lindenhof

Bürgermeister Gluiber teilt mit, dass man über den neu gebildeten Kulturkreis in der Gemeinde Beuren auf das Theater Lindenhof aufmerksam geworden sei.

Das Theater Lindenhof sei ein Regionaltheater, welches vom Land Baden-Württemberg und seinen Partnerstädten gefördert werde. Die Bandbreite der Produktionen des Theaters reiche von kleinen Aufführungen bis hin zu großen Inszenierungen mit bis zu 200 Beteiligten.

Das Theater Lindenhof biete Städten und Gemeinden Theater-Partnerschaften an, um gemeinsame Bürgertheaterprojekte zu produzieren. Veranstalter sei die Gemeinde und der künstlerisch Verantwortliche die Stiftung Theater Lindenhof.

Sämtliche künstlerischen Leistungen, wie die Recherche und die Entwicklung des Projekts, die Regie, das Bühnenbild, das Kostümbild, die Regieassistenz und die technische Leitung würden vom Theater Lindenhof übernommen. Die Gemeinde beteilige sich am Projekt durch Stellung der Spiel- und Probenorten, der Stellung der Laiendarsteller und der Musiker, der Stellung von Helfern zur sicheren Durchführung der Veranstaltungen, den Kartenvorverkauf, die Werbung und weitere Veranstalterpflichten. Als Budget seien über drei Jahre pro Jahr 10.000 bis 15.000 Euro vorgesehen.

Frau van Dülmen und Herr Hallmayer vom Theater Lindenhof betonten, dass man bei den Bürgerprojekten ein regionales Thema aufgreife und sich jeder daran beteiligen dürfe, der Lust auf ein Theaterstück habe. Den Umfang lege die Gemeinde zusammen mit den Beteiligten und dem Theater Lindenhof fest. Auch regionale Theatergruppen können in die Produktion eingebunden werden.    

Bürgermeister Gluiber und der Gemeinderat zeigten sich aufgeschlossen gegenüber der Einführung eines Bürgertheaters. Das Theater Lindenhof werde einen Vertragsentwurf an die Gemeinde übergeben. Außerdem werde bei der Haushalts- und Finanzplanung für die Jahre 2019 ff. versucht, das Projekt zu berücksichtigen. Anschließend werde erneut im Gemeinderat über die Realisierung diskutiert.

 

Bausachen

Panorama Therme Beuren: Abwasserleitung bis zum Anbau der Gastronomie

Der Gemeinderat erteilte seine Zustimmung zur öffentlichen Ausschreibung der Neuverlegung einer Abwasserleitung in der Straße Am Thermalbad bis zum Anbau der Gastronomie in der Panorama Therme Beuren. Die Bauzeit der Abwasserleitung sei für März 2019 geplant.

 

Nutzungsänderung Gebäude Bachstraße 29/1

Bürgermeister Gluiber erläutert, dass Architekt Martin Schweizer mit der Erstellung eines Bauantrages bezüglich der Nutzungsänderung für das Gebäude Bachstraße 29/1 von einer Beherbergungsstätte zu Wohnraum für Obdachlose beauftragt wurde. Dieser Bauantrag liege nun vor, insbesondere auch die brandschutztechnische Stellungnahme des Ingenieurbüros Kurzmann. Die Baumaßnahme beschränke sich auf das Innere des Gebäudes, wie den Einbau von Brandschutztüren und die Ausgestaltung von Rettungswegen sowie im Außenbereich auf die Herstellung von Anleiterflächen für die Feuerwehr.  

Dem Bauantrag auf Nutzungsänderung von einer Beherbergungsstätte zu Wohnraum für Obdachlose für das Gebäude Bachstraße 29/1 wurde vom Gemeinderat zugestimmt. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Bauantragsunterlagen unverzüglich zur Genehmigung an die untere Baurechtsbehörde weiterzuleiten. Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt.

 

Panorama Therme Beuren: Veränderte Ausführung des Bachkanals

Bürgermeister Gluiber teilt mit, dass es im Bauablauf immer wieder Punkte gebe, welche bei der Planung im Voraus nicht festgelegt werden könnten und deshalb im Rahmen des Bauablaufs entschieden werden müssen. Hierzu gehöre auch die Ausführung des Bachkanals vor dem Um- und Anbau der Gastronomie der Panorama Therme.

Der Gemeinderat stimmte aufgrund der technischen Erläuterungen des Architekts Morgenthaler dem von der Firma Gotlob Brodbeck GmbH & Co. KG abgegebenen Nachtrag zur veränderten Ausführung des Bachkanals in Höhe von 9.848,19 € netto zu.  

 

Lagerplatz des Bauhofs

Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 22.05.2017 beschlossen, den Recyclinghof und den Lagerplatz der Firma Klass zu tauschen. Der Tausch bzw. der Grunderwerb ist vertraglich erfolgt und nun werde der tatsächliche Tausch der Flächen realisiert.

Bürgermeister Gluiber teilt mit, dass dazu gehöre, dass der auf dem Flurstück 3901 und 3903 vorhandene Schuppen vom Bauhof übernommen und erweitert werden solle. Für den Schuppen müsse ein separater Bauantrag gestellt werden. Der Schuppen wurde im Jahr 2010 von der Firma Conrads aus Stolberg geliefert. Die Firma Conrads hat der Gemeinde für die Erweiterung des Schuppens sowie für den Bauantrag Angebote vorgelegt.

Die Stellung des Bauantrages für den bestehenden Schuppen und die Planung und Überwachung des Aufmaßes und der Fundamentarbeiten erfolge durch die Bautechnikerin Bau³ Lutz. Die Fundamentarbeiten seien notwendig, damit der neue Anbau an den Schuppen von der Firma Conrads möglich werde.

Der Schuppen werde vom Bauhof dringend benötigt, um dort bisher im Freien gelagerte Maschinen und Gerätschaften sowie Materialien unterzubringen. Insbesondere für die Pflege des Außenbereichs und die Bewirtschaftung der Grundstücke hält der Bauhof einige Gerätschaften und Maschinen vor.

Der Gemeinderat nahm die Ausführungen zur Übernahme des Schuppens auf den Flurstücken 3901 und 3903 zur Kenntnis. Die Verwaltung wurde beauftragt einen Bauantrag für den gesamten Schuppen inkl. Erweiterung vorbereiten zu lassen. Die Auftragsvergabe an die Firma Conrads wurde nach Erteilung der Baugenehmigung vom Gemeinderat in derzeitiger Höhe von 34.006,88 € brutto gestattet.

 

Plankonzeption Recyclinghof

Bürgermeister Gluiber erläutert, dass es für die Verlegung des Recyclinghofs notwendig sei, eine Platzkonzeption in Zusammenarbeit mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Esslingen zu erstellen. Der Platz werde sowohl von der Gemeinde, als auch vom Abfallwirtschaftsbetrieb genutzt.

In der Sitzung wurden dem Gemeinderat Entwurfsplanungen vorgestellt. Bürgermeister Gluiber wolle den vorhandenen Lagerplatz bestmöglich nutzen und die bestehenden Hecken als Abgrenzung erhalten. Durch eine praktikable Platzierung der Container könne noch etwas Stellfläche für die Gemeinde gewonnen werden. Die Fläche, welche als Recyclinghof genutzt werde, solle bituminiert werden. Vor dem Schuppen befinde sich bereits heute eine Pflasterfläche, die in Richtung Nordosten vor dem Schuppenanbau fortgesetzt werden soll. An den Ein- und Ausfahrten sind Tore vorgesehen. Ob der Abfallwirtschaftsbetrieb das vorhandene Tor übernehmen werde, sei zu klären. Über die Gestaltung eines Zaunes werde mit dem Abfallwirtschaftbetrieb noch besprochen.

Bürgermeister Gluiber sei es wichtig, dass die bestehende relativ dichte Eingrünung erhalten bleibe und auch der Schuppen mit geplantem Anbau auf der Fläche verbleibe, um als Immissionsschutz in Richtung Bergstraße zu dienen. Bezüglich der Eingriffs-Ausgleichs-Bilanzierung könne aus Sicht der Verwaltung kein zusätzlicher Ausgleich gefordert werden, da der Lagerplatz genehmigt sei. Für den Schuppen könnte eine Forderung nach Ausgleich seitens des Naturschutzes gestellt werden. Dieser Ausgleich könne aus Sicht der Verwaltung ortsnah, auf den in der Böschung mitgekauften Flurstücken, erfolgen.

Vom Gemeinderat wurde angemerkt, dass man im nördlichen Teil nur eine Zufahrt über den bereits vorhandenen Feldweg planen solle. Bürgermeister Gluiber merkte an, dass man hier Schleppkurven berücksichtigen müsse. Die Verwaltung wurde beauftragt, zu prüfen, ob man den Feldweg als Zufahrt nutzen könne und ob man, entgegen der bisherigen Planung nördlich in den Platz  einfahren und südlich ausfahren könne.

Der Gemeinderat nahm die Planvarianten zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb auf Grundlage der ausgesuchten Planung mit einer geänderten Einfahrt im nördlichen Bereich weitere Verhandlungen zu führen.  

 

Schöffenwahl 2018

Bürgermeister Gluiber gab bekannt, an welchen Gerichten die vom Gemeinderat gewählten Schöffen ihre Tätigkeit aufnehmen werden.

 

Kulturveranstaltung „So klingts am Albtrauf“ für Jung und Alt

Bürgermeister Gluiber verwies auf die anlässlich der Feier zu 20 Jahren Beurener Senioren stattfindende Kulturveranstaltung „So klingts am Albtrauf“. Diese finde am 17.11.2018 um 17:30 Uhr in der Kelter statt und koste 16 Euro Eintritt. Der Vorverkauf startete am 12.10.2018 im Bürgerbüro des Rathauses. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde.   

Kontakt Gemeinde

Gemeindeverwaltung Beuren
Linsenhofer Straße 2
72660 Beuren
07025 91030-0
07025 91030-10
beuren(@)beuren.de